In der Eifelgemeinde Bell (Kreis Mayen-Koblenz) hat der Sturm Teile eines Hausdachs mitsamt Kamin abgedeckt. Die Bewohner blieben unverletzt.
Mit vereinten Kräften versuchen Feuerwehrleute das Hausdach provisorisch mit Planen abzudichten.
Bäume liegen auf einem Haus in Kordel. Der Ort bei Trier war über Stunden von der Außenwelt abgeschnitten. Zahlreiche andere Gemeinden waren auch am Tag danach noch ohne Strom.
Die Straßen nach Kordel waren durch umgestürzte Bäume blockiert, wie hier die Bundesstraße 422 zwischen Trier und dem Eifelort.
Auch für die Autofahrer hatte der Sturm massive Auswirkungen: Mehrere Bundes- und Kreisstraßen mussten wegen umgestürzter Bäume gesperrt werden.
Auch auf der Bundesstraße 412 in der Nähe des Nürburgrings gab es durch umgestürzte Bäume erhebliche Behinderungen.
Die A 6 bei Wattenheim/Pfalz war wegen einem umgewehten Autobahnschild zeitweise gesperrt.
Im rheinhessischen Waldalgesheim wurde die Straße zum Forsthaus "Jägerhaus" gesperrt, in dem mehrere Personen festsaßen.
Mehrere hundert Autofahrer landesweit mussten zum Teil lange warten, bis die Fahrbahnen wieder geräumt waren und sie ihre Fahrt fortsetzen konnten.
Orkantief "Xynthia" raste in der Spitze mit 120 bis 130 Stundenkilometern über das Land. Der Sturm hatte eine solche Kraft, dass er an machen Orten Teile von Dachkonstruktionen mit sich riss - wie hier im rheinhessischen Saulheim.
In Mayen in der Eifel deckte der Wind ein Scheunendach zur Hälfte ab.
Teile des Daches stürzten 50 Meter entfernt auf die Straße und dort parkende Autos.
Bei diesem Haus in Waldalgesheim blieb es bei einzelnen Ziegeln, die der heftige Wind herunter wehte.
Zu erheblichen Behinderungen kam es auch im Bahnverkehr: Auf vielen Strecken stürzten Bäume auf Oberleitungen der Bahn. Dadurch kam es zu Zugausfällen und Verspätungen.
Reparaturarbeiten an einem Hausdach in Mainz: Der Sturm hat hier die Dachabdeckung fast komplett abgeräumt.
Forstarbeiter befreien eine Kreisstraße bei Büchel (Kreis Cochem-Zell) von umgestürzten Bäumen.