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Rheinland-Pfalz drängt auf bessere Bedingungen für Tiere bei Transporten innerhalb der Europäischen Union. Hauptziel sei eine Begrenzung der Transporte auf eine Höchstdauer von acht Stunden, betonte die Landesregierung.
Gemeinsam mit Mecklenburg-Vorpommern brachte Rheinland-Pfalz einen Entschließungsantrag im Bundesrat ein, in dem die Bundesregierung aufgefordert wird, sich für Verbesserungen der EU-Transportverordnung einzusetzen. Millionen von Tieren würden jedes Jahr innerhalb der EU wie auch in Drittländer transportiert, häufig unter Bedingungen, die dem Tierschutz zuwiderliefen, so die Landesregierung in Mainz.
Schlachttiere sollten nur noch innerhalb der EU transportiert werden, und zwar unter Voraussetzungen, "die unserer Verantwortung für den Schutz dieser Tiere entsprechen und die auch kontrollierbar sind", hieß es. Der Antrag des Landes sieht außerdem striktere Regeln für die technische Ausstattung und die Belüftung der Viehtransporter und die zulässige Zahl von Tieren pro Transporter vor.
Schätzungen zufolge werden in Deutschland pro Jahr ungefähr 450 Millionen Tiere geschlachtet und dazu mindestens einmal in ihrem Leben an einen anderen Ort transportiert. Mehrere Millionen Tiere werden teilweise sogar aus dem außereuropäischen Ausland in die EU eingeführt oder dorthin verkauft.
Letzte Änderung am: 07.11.2009, 20.16 Uhr