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MainzBeck lobt Einigung der Opelaner mit Magna

Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) hat am Dienstag die Einigung der Opel-Belegschaft mit dem Zulieferer Magna als "wichtiges Signal" bezeichnet. Die Arbeitnehmer hatten sich mit dem designierten Opel-Käufer auf einen Beitrag zur Sanierung des maroden Unternehmens verständigt.

"Dies ist ein wichtiger Schritt und ein sehr gutes Zeichen für die weitere Entwicklung von Opel", erklärten der Regierungschef sowie Wirtschaftsminister Hendrik Hering. Nun müsse zügig das entsprechende Signal des Verwaltungsrates von General Motors für den Verkauf an Magna folgen. Das Gremium tagt seit Dienstagabend in Detroit, mit einer Entscheidung wird aber frühestens in der Nacht zum Mittwoch (deutscher Zeit) gerechnet.

"Wir haben uns von Anfang an für Magna eingesetzt, weil dieser Bieter das überzeugendste industriepolitische Konzept vorzuweisen hat", teilten Beck und Hering mit. Die Arbeitnehmerseite habe nun alle Voraussetzungen geschaffen, den Verkauf abzuschließen, damit die Standorte zu sichern und der Verunsicherung der Mitarbeiter und ihrer Familien ein Ende zu setzen. Opel hat auch in Kaiserslautern ein Werk.

Lohnverzicht nur bei Magna-Deal

Die europäischen Mitarbeiter bringen über Lohnverzicht jährlich 265 Millionen Euro ein, wie der Gesamtbetriebsrat mitteilte. Dafür sollen sie zehn Prozent der Anteile an "NewOpel" erhalten und wären künftig stimmberechtigte Investoren. Die Opel-Beschäftigten vor allem in Deutschland machen ihre Zusagen allerdings davon abhängig, dass Magna auch tatsächlich den Zuschlag erhält. Falls der Mutterkonzern GM wortbrüchig werden sollte und der Verkauf an Magna doch nicht zustande kommt, sind bereits massive Proteste angekündigt.

Letzte Änderung am: 03.11.2009, 21.45 Uhr

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