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Redaktion: Rainer Schlenz
Letzte Aktualisierung: 09.02.2012, 17.30 Uhr
Viele Gasversorger in der Region müssen wegen der anhaltend eisigen Temperaturen auf Reserven und Sparmöglichkeiten zurückgreifen. Wegen des erhöhten Verbrauchs werden Gasreserven aus regionalen Speichern entnommen, so unter anderem bei den Stadtwerken Schwäbisch Gmünd und bei der EnBW Ostwürttemberg Donau-Ries. Zudem seien Großkunden angeschrieben worden, die vorübergehend auf Gas verzichten und zum Beispiel auf Öl umsteigen können. Die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm mussten wegen deutlich gestiegenen Verbrauchs währen der frostigen Tage schon Zukäufe tätigen. Auswirkungen auf die Gaspreise habe die aktuelle Ausnahmesituation aber nicht, betonen die Versorger. Privatkunden würden zudem normal beliefert, Störungen gebe es nicht.
Bei der heutigen 17. Bopfinger Wert- und Stammholzsubmission sind Hölzer im Wert von insgesamt 770.000 Euro verkauft worden. Teuerster Stamm war ein Bergahorn, der für 5.000 Euro den Besitzer wechselte. Deutliche Ertragssteigerungen verzeichneten die Veranstalter nach eigenen Angaben beim Verkauf von Douglasien, Lärchen und Fichten. Andere Holzarten wie Kirsche, Ahorn und Buche hingegen ließen sich nur schlecht vermarkten.
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Klage des CIA- Entführungsopfers Khaled el Masri aus Senden angenommen. Wie das Gericht heute mitteilt, wird sich die Große Kammer mit dem Fall beschäftigen. Der derzeit inhaftierte Khaled el Masri hatte 2009 Klage gegen Mazedonien eingereicht. In seiner Klage hatte el Masri angegeben, dass die mazedonische Polizei ihn 23 Tage lang in einem Hotel in Skopje eingesperrt und verhört hatte, bevor sie ihn dem amerikanischen Geheimdienst CIA übergeben hat. Wie ein Untersuchungsausschuss des deutschen Bundestages festgestellt hat, wurde Khaled el Masri nach Afghanistan entführt und gefoltert. Wann das Gericht in Straßburg in diesem Fall eine Entscheidung trifft, steht nach Angaben einer Gerichtssprecherin noch nicht fest.
Der Konsumgüterhersteller WMF hat im vergangenen Jahr seinen Umsatz um neun Prozent auf fast 980 Millionen Euro steigern können. Wie das Unternehmen heute bekannt gab, war der wesentliche Faktor das Exportgeschäft, das um 16 Prozent zulegen konnte. Der inländische Umsatz stieg um drei Prozent. Der Konzern übertrifft damit seine eigenen Zielsetzung für 2011 deutlich und erreicht bereits jetzt schon fast die erst für 2012 angepeilte Umsatz-Milliarde.
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