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Redaktion: Thomas Schilling
Letzte Aktualisierung: 10.02.2012, 15.30 Uhr
2011 war ein Rekordjahr für den VVS, den Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart. Mit 336 Millionen Fahrgästen wurde der höchste Stand seit dem Bestehen erzielt. Im Vergleich zum Vorjahr war das eine Zunahme von sechs Millionen Fahrten, ein Plus von 1,9%. Ein Plus auf das der VVS stolz sein kann, bundesweit liegt der Zuwachs im ÖPNV bei 0,7%. Besonders stark ist die Zahl der Abonnenten gewachsen, von 18.000 im letzten Jahr auf nun gut 41.000, ein Plus von 124%. Der Slogan zehn Monate bezahlen und 12 fahren hat offensichtlich Wirkung gezeigt. Wirkung hat auch die Kampagne bei den Senioren gezeigt, hier wachsen die Zahlen seit die 9 Uhr Grenze am Morgen aufgehoben wurde. Die Schülerzahlen dagegen sinken, da auch die Schüler sich um 6 000 im Tarifverbund verringert haben. Leicht gestiegen ist dagegen der Anteil der Pendler. Fürs kommende Jahr verspricht der VVS neue Linien, S-Bahn Züge am Wochenende in die Region, Echtzeitanzeigen an den Haltestationen sowie ein Handyticket. Bereits 150.000 mobile Nutzer gibt es für im Verbund, ein Anteil der mit dem neuen Service auf dem VVS App noch gesteigert werden soll.
Die katholische Kirche in der Landeshauptstadt will sich in den kommenden Jahren von vielen Immobilien trennen. Da die Mitglieder der katholischen Kirch in Stuttgart in den letzten 40 Jahren von über 200 000 auf rund 150 000 zurückgegangen sei müsse man sich von Immobilien trennen, so die Kirche. Mit dem Projekt "Aufbrechen-die katholische Kirche in Stuttgart" will Stadtdekan Christian Hermes jetzt eine Lösung finden, mit der alle Mitglieder leben können. Aus Kostengründen sei ein Verkauf von Immobilen unumgehbar so Stadtdekan Hermes im Gespräch mit SWR4 Radio Stuttgart.
Bei einem Brand in einem Heim für betreutes Wohnen sind am Freitagmorgen in Esslingen zwei Bewohner verletzt worden. Eine 75-Jährige erlitt eine schwere Rauchvergiftung, ein 68 Jahre alter Mann zog sich eine leichte Rauchvergiftung zu. Fünf weitere Bewohner wurden vorsorglich ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht. Das Feuer brach laut Polizei in einem Zimmer im dritten Obergeschoss aus. Das mehrstöckige Gebäude ist durch den Brand teilweise unbewohnbar. Der Sachschaden wird auf 100.000 Euro geschätzt. Die Brandursache ist unklar.
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