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Redaktion: Heiner Kunold
Letzte Aktualisierung: 07.02.2012, 08.30 Uhr
Bei einem Einbruch ins Schmuckmuseum im Pforzheimer Reuchlinhaus haben unbekannte Diebe bereits am vergangenen Wochenende mehrere teure Schmuckstücke gestohlen. Laut Polizei handelt es sich aber nicht um Stücke aus der aktuell laufenden Ausstellung "Serpentina - die Schlange im Schmuck". Bei dem Einbruch sei trotzdem ein Schaden im oberen fünfstelligen Bereich entstanden, bestätigt die Polizei. Unter den gestohlenen Schmuckstücken waren demnach Ringe, Ohrringe und Armbanduhren. Auch Stücke von Carl Faberge' sollen gestohlen worden sein. Der Einbruch ereignete sich bereits in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Gegen 22 Uhr wurde die Polizei zu einem Alarm im Reuchlinhaus gerufen. Mit mehreren Streifenwagen war sie wenig später vor Ort. Die Einbrecher konnten aber unerkannt entkommen, nachdem sie im Erdgeschoss eine Vitrine aufgebrochen hatten. Die Polizei bittet um Hinweise.
Ein geplatztes Wasserrohr hat gestern in einem leer stehenden Haus in Wörth einen Schaden von rund 80 000 Euro angerichtet. Ein Anwohner hatte die Feuerwehr darüber informiert, dass im Nachbarhaus vermutlich eine Wasserleitung geplatzt sei. Vor Ort musste die Haustür von der Feuerwehr geöffnet werden. Im Obergeschoss war eine Leitung geplatzt, weshalb nahezu das ganze Haus von Wasserschaden betroffen war. Die Feuerwehr pumpte im Keller das etwa 60cm hoch stehende Wasser ab.
Die Polizei warnt vor dem Betreten von gefährlichen Eisflächen. So war es erst gestern Mittag in Pforzheim einer Polizeistreife gelungen, mehrere halbwüchsige Jungen von einer Eisfläche an der Enz zu holen. Bereits am Wochenende mussten rund 50 Menschen per Lautsprecherdurchsage zum Verlassen des zugefrorenen Aalkistensees bei Maulbronn aufgefordert werden. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Eisflächen vor dem Betreten grundsätzlich frei gegeben werden müssen. Bei einer Eisstärke von weniger als zehn Zentimetern besteht die Gefahr, einzubrechen. Die Gemeindeverwaltung von Graben Neudorf hat gestern Abend im Gemeinderat angekündigt, dass an den zugefrorenen Baggerseen der Gemeinde noch in dieser Woche Verbotsschilder aufgestellt werden sollen. Die Gemeinde bietet stattdessen eine geflutete und gefrorene Wiese für Schlittschuhläufer an.
Das Mercedes-Benz- LKW-Werk hat einen Großauftrag eines österreichischen Unternehmens bekommen. Aus Wörth werden 620 Laster geliefert, die zu Feuerwehrfahrzeugen für Saudi-Arabien umgebaut werden. Die ersten LKW aus dem Mercedes-Benz Werk Wörth werden noch in diesem Jahr an die Firma Rosenbauer in Österreich geliefert. Das teilte ein Mercedes-Benz-Sprecher mit. Rosenbauer baut die Actros-Modelle dann zu Feuerwehrfahrzeugen um. Auf die Laster werden unter anderem Wasserhochdruckspritzen und Container mit Werkzeugen montiert. Die fertigen Feuerwehrfahrzeuge werden dann nach Saudi-Arabien geliefert und auf verschiedene Städte des Landes verteilt. Bis 2014 sollen alle bestellen Actros-LKW Wörth verlassen haben. Der Auftragswert für Mercedes-Benz soll zwischen 50 und 80 Millionen Euro liegen. Genaue Zahlen gab das Unternehmen nicht bekannt.
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