Eine Fokker 100 kann am 14. September beim Landeanflug auf den Flughafen Stuttgart ihr Fahrwerk nicht ganz ausfahren. Großalarm wird ausgelöst, und die Maschine zieht beim Aufsetzen einen Feuerschweif hinter sich her.
Die Feuerwehr hatte die Notlandung vorbereitet: Ein dicker Schaumteppich verhindert ein größeres Unglück.
Saß in der Unglücksmaschine und zeigt sich nach der Landung sehr erleichtert: SPD-Chef Franz Müntefering.
Eine Meisterleistung des Piloten: Er landet die defekte Maschine laut Augenzeugen "butterweich" auf dem Schaumteppich. Die Nase des Fliegers zeigt noch nach oben.
Die insgesamt 73 Fluggäste und fünf Besatzungsmitglieder können das Flugzeug über Notrutschen und Notausgänge verlassen.
Großeinsatz für die Flughafen-Feuerwehr.
Erleichtert nehmen die Menschen am Flughafen zur Kenntnis, dass alle Passagiere unverletzt die Unglücksmaschine verlassen konnten. Das 13 Jahre alte zweistrahlige Düsenflugzeug der Fluggesellschaft Contact Air war von Berlin-Tegel nach Stuttgart unterwegs.
Wurden glücklicherweise nicht benötigt: angeforderte Krankenwagen.
Die Start- und Landebahn des Stuttgarter Flughafens ist bis zum Abend gesperrt. Nach Angaben eines Flughafensprechers fielen 167 Flüge aus.