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HeilbronnHunderte marschierten gegen Rechts

In Heilbronn haben sich nach Angaben der Polizei am Samstag rund 700 Menschen an einem Protestmarsch gegen Rechtsextremismus beteiligt. Der Demonstrationszug sollte an die Opfer der NSU-Mordserie sowie an die in Heilbronn getötete Polizistin Michèle Kiesewetter erinnern.

Die Veranstalter bezifferten die Zahl der teilnehmenden Demonstranten mit 1.000. Getroffen hatten sich die Demonstranten am Vormittag auf der Theresienwiese. Dort war Kiesewetter am 25. April 2007 vermutlich von Neonazis erschossen worden. Zum Abschluss der Aktion fand eine Abschlusskundgebung statt. Der Heilbronner Polizei zufolge blieb es "ruhig und friedlich".


Zu der Aktion aufgerufen hatten neben Gewerkschaften, Kirchen und Migrantengruppen vor allem die Bündnisse "Heilbronn sagt Nein!" und "Heilbronn stellt sich quer". "Wir wollen keinen Faschismus in Heilbronn", sagte die Sprecherin von "Heilbronn sagt Nein!", Silke Ortwein. "Wir müssen verhindern, dass die Nazis und ihre Mitläufer mit ihren perfiden, menschenverachteten Parolen noch mehr Unheil anrichten", forderte Ortwein in ihrer Rede vor dem Gewerkschaftshaus.

Die Gedenkveranstaltung wurde von keinem rechtsradikalem Protest gestört, sagte ein Polizeisprecher.

Letzte Änderung am: 28.01.2012, 16.08 Uhr

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