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Ein Schulleiter aus Schramberg (Kreis Rottweil), bei dem Kinderpornos gefunden wurden, ist durch Strafbefehl zu einer Geldstrafe von 80 Tagessätzen verurteilt worden. Damit muss er sich nicht in einem öffentlichen Prozess verantworten.
Zur genauen Höhe der Geldstrafe wollte sich die Sprecherin des Amtsgerichts Oberndorf gestern nicht äußern. Der Mann habe den Strafbefehl akzeptiert.
Die Ermittler hatten bei einer Fahndung gegen einen internationalen Kinderpornoring Material bei dem Lehrer gefunden. Der Mann hatte das Vergehen später in einer E-Mail zugegeben, jede pädophile Neigung aber abgestritten. Vielmehr habe ihn interessiert, inwieweit solche Dateien frei verfügbar seien.
Dem Schulleiter droht nun die Entlassung aus dem Beamtendienst. Das zuständige Regierungspräsidium Freiburg hatte den Mann im September bereits vorläufig suspendiert und ein entsprechendes Disziplinarverfahren eingeleitet. Mit einer Entscheidung sei aber in diesem Jahr wohl nicht mehr zu rechnen, so ein Sprecher. Man werde die Vorwürfe zunächst noch einmal sorgfältig prüfen. Im schlimmsten Fall muss der Schulleiter sogar mit dem Verlust seiner Pensionsansprüche rechnen.
Letzte Änderung am: 17.11.2009, 09.00 Uhr