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Der US-Autobauer GM möchte seine deutsche Tochter Opel nun doch nicht an den Zulieferer Magna verkaufen. Das teilte das Unternehmen in Detroit nach einer Sitzung seines Verwaltungsrates mit.
Der GM-Verwaltungsrat hatte sich im September zum Verkauf der Opel-Mehrheit an Magna und die Sberbank entschieden. Die EU-Kommission hatte den Verkauf aber infrage gestellt, weil sie argwöhnt, dass die Bundesregierung ihre Zusage über 4,5 Milliarden Euro staatlicher Bürgschaften an Zugeständnisse beim Erhalt deutscher Standorte geknüpft hat. Daher soll der GM-Verwaltungsrat schriftlich zusichern, dass die Entscheidung zum Verkauf an Magna ohne politischen Druck zustande kam.
Heute kam der GM-Verwaltungsrat daher erneut zusammen, um ein weiteres Mal über den Verkauf zu beraten. Beobachter erwarteten, dass General Motors anschließend die geforderten Klarstellungen schriftlich übermittelt. Auf dieser Basis wolllte die Bundesregierung die Bedenken der EU-Kommission gegen den Opel-Verkauf ausräumen.
Quelle: tagesschau.de
Letzte Änderung am: 03.11.2009, 22.32 Uhr