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Chiara Skerath, Sopran (Preisträgerin 2012)
Derek Welton, Bariton (Preisträger 2012)
Olga Seliverstova, Sopran
Eglé Šidlauskaite, Mezzosopran
Sipho Fubesi, Tenor
Donovan Singletary, Bassbariton

Chiara Skerath
Die 1987 im belgischen Louvain geborene Schweizer Sopranistin begann ein Violin- und Gesangsstudium in ihrer Heimatstadt. Ab 2007 studierte sie bei Glenn Chambers am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris sowie bei Claudia Visca an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Ihr Liedrepertoire studierte sie mit Ruben Lifschitz und Susan Manoff. Noch während ihrer Studienzeit sang sie die Susanna in 'Figaros Hochzeit', die Prinzessin in Ravels 'L'Enfant et les Sortilèges', sowie die Nella in 'Gianni Schicchi'. 2010 sang sie die Silvia in Haydn's 'L'Isola disabitata' an der Wiener Kammeroper und die Jungfrau Anna in Nicolais 'Lustige Weiber von Windsor' am Stadttheater Bern. Für ihre Darstellung der Anna erntete sie höchstes Lob und wurde als "die Entdeckung des Abends" gefeiert. Im Sommer 2011 übernahm sie die Partie der Susanna und Barbarina beim Festival Operklosterneuberg in Wien. Chiara Skerath ist regelmäßig als Konzertsängerin zu erleben. Sie ist Trägerin des Studienpreises des Schweizer Migros Kulturprozents 2011 und war Finalistin beim Wiener Hans Gabor Belvedere Wettbewerb. 2012 wird sie an der Oper im französischen Metz als Adina debutieren. Weitere Projekte sind ihr Debüt als Despina in Mozarts 'Così fan tutte' am Stadttheater Bern, die Barbarina an der Opéra Royale de Wallonie in Lieges sowie ein Lizst Liederabend in Paris.

Derek Welton
Der australische Bariton Derek Welton wurde 1982 in Melbourne geboren und erhielt nach einem Bachelor in Deutsch und Sprachwissenschaften an der Universität Melbourne seine Gesangsausbildung an der Guildhall School of Music and Drama in London. Auf der Opernbühne war er in folgenden Rollen zu erleben: als Vertigo in Glucks 'La Rencontre imprévue', als Graf Almaviva in 'Figaros Hochzeit', in der Titelrolle von Mozarts 'Don Giovanni', sowie als Masetto, Guglielmo und Papageno, als Bonzo in Puccinis 'Madama Butterfly', in der Titelrolle von Salieris 'Falstaff', als Nick Shadow in Strawinskys 'The Rake's Progress' und als Monterone in Verdis 'Rigoletto'. Im vergangenen Jahr sang er den Donner in Wagners 'Rheingold'. Als Konzertsänger trat Derek Welton im Barbican Center, in der Cadogan Hall, der Royal Albert Hall und der Wigmore Hall sowie in der St. Paul's Cathedral auf. Derek Welton gewann den 1. Preis beim renommierten Händel Gesangswettbewerbs in London und beim Australian Youth Aria Wettbewerb sowie den 2. Preis beim Herald Sun Aria-Wettbewerb in Melbourne. Unter seinen zukünftigen Projekte sind Poulenc's 'Le bal masqué' mit der City of London Sinfonia, Vaughan Williams' 'Sea Symphony' und eine Europatournee mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment. Auf CD ist er als Creonte in Haydn's 'L'anima del filosofo' und mit Liedern von Vaughan Williams zu hören.

Olga Seliverstova
Die Sopranistin kam 1986 in Uchta, im Nordwesten Russlands, zur Welt. Nach einem Abschluss an der Musikschule ihrer Heimatstadt studierte sie ab 2005 am Moskauer Akademischen Musikkolleg und schließlich am Tschaikowsky Konservatorium bei Larisa Rudakova. Während ihres Studiums sang sie die Musetta in Puccinis 'La Bohème', die Violetta in Verdis 'La Traviata', die Brigitte in Tschaikowskys 'Iolanthe', die Titelrolle in 'Schneeflöckchen' sowie die Martha in 'Die Zarenbraut' von Rimsky-Korsakow. Ihr Repertoire umfasst weitere Arien und Lieder von Rachmaninow, Mozart, Rossini, Donizetti, Puccini, Gounod u.a. 2009 wirkte Olga Seliverstova an Erstaufführungen von vergessenen Werken des 19. Jahrhunderts mit, zusammen mit dem Orchester 'Musica Viva' unter der Schirmherrschaft der Staatsakademie des Moskauer Bolschoi Theaters. Im darauffolgenden Jahr sang sie Erst- und Uraufführungen junger Komponisten der Vereinigung Russischer Komponisten.
Olga Seliverstova gewann folgende Preise: den 3. Preis beim Gesangswettbewerb Valentina Levko 2008, den 1. Preis beim unabhängigen Internationalen Wettbewerb für Opernsänger in Moskau 2009, den Wettbewerb für Vokale Kammermusik Nadezhda Youreneva, den 3. Preis beim Internationalen Moskauer Festival 'Rhythms of Youth', den 2. Preis beim Internationalen Wettbewerb 'Window to Europe' 2010 in Sankt Petersburg. Sie war Finalistin beim Pariser 'Concours Flame'.

Eglé Šidlauskaite singt Carmen
Eglé Šidlauskaite wurde 1983 im litauischen Kaunas geboren. Ihre Ausbildung absolvierte die Mezzosopranistin von 2001-2007 an der litauischen Akademie für Theater und Musik ihrer Heimatstadt. Bis 2011 studierte sie schließlich am Konservatorium Giuseppe Verdi in Mailand. Meisterklassen belegte sie bei Elisabeth Wilke, Gaetano Bardini und Jaime Aragall sowie bei Dame Kiri Te Kanawa. 2010 war sie mit der Mailänder Operngesellschaft auf Europatournee und gab ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen. Zu ihren Rollen zählen die Marcellina in 'Figaros Hochzeit', Dorabella in 'Così fan tutte' und Sesto in 'La Clemenza di Tito' von Mozart, Bizets 'Carmen', Giovanna und Maddalena in 'Rigoletto' von Verdi, die Olga in Tschaikowskys 'Eugen Onegin' und die Brangäne in Wagners 'Tristan und Isolde'. Im vergangenen Jahr gewann sie erste Preise bei den italienischen Gesangswettbewerben 'Giuseppina Cobelli' und 'Lyric Note Verdiane' sowie den Sonderpreis der Deutschen Oper am Rhein beim 'Competizione dell’Opera' in Moskau. Zu ihrem Konzertrepertoire gehören Lieder von Schubert, Brahms, Schumann, Strauss und Rachmaninow, Bachs Passionen sowie die 'Petite Messe solennelle' und das 'Stabat Mater' von Rossini. In der laufenden Spielzeit steht Egle Sidlauskaite im Studio der Oper in Kassel unter Vertrag. Dort ist sie unter anderem in Mozarts 'Zauberflöte' und Wagners 'Parsifal' zu hören.

Sipho Fubesi
Sipho Fubesi wurde 1982 in Südafrika geboren. Schon in der Schule begann er zu singen. Schließlich studierte er Gesang an der Universität Kapststadt bei Sarita Stern. Während des Studiums sang er den Ferrando in Mozarts 'Così fan tutte' und den Ruggero in Puccinis 'La Rondine'. 2008 wirkte er an einer Fernsehaufzeichnung von Verdis 'Rigoletto' mit und sang Donizettis Arie 'Una furtiva lagrima' für den Hollywood Film 'The Deal'. Im gleichen Jahr ging er nach Großbritannien, um am Royal Northern College of Music in Manchester bei Jeffrey Lawton zu studieren. Sein Studium wurde durch verschiedene Stipendien ermöglicht, darunter: Allen und Nesta Ferguson Charitable Trust, Countess of Munster Trust, Independent Opera Vocal Schorlaship. Er nahm an einer Samling Master Class von Sir Thomas Allen teil. Sein Studium schloss er mit höchsten Auszeichnungen ab. In Manchester hat er folgende Rollen verkörpert: Candide, Gouverneur und Vanderdendur in Bernsteins 'Candide', Paris in 'Die schöne Helena' von Offenbach, Tito in 'La clemenza di Tito' von Mozart, Don José in 'Carmen' von Bizet. Sein Konzertepertoire umfasst Oratorien von Händel und Mendelssohn sowie 'Christus am Ölberge' und die 'Ode an die Freude' aus Beethovens 9. Sinfonie. Sipho Fubesi erhielt den Frederick Cox Award und den Elizabeth Harwood Memorial Prize. Zukünftige Projekte führen ihn in die Wigmore Hall und an das Royal Opera House Covent Garden in London.

Donovan Singletary
Der amerikanische Bassbariton wurde 1983 in Crestview, Florida geboren. Seinen Bachelor im Fach Gesang erhielt er an der Stetson University in Deland, Florida. Anschließend absolvierte er ein Aufbaustudium am Mannes College of Music in New York. An der New Yorker Metropolitan Opera (MET) gab er sein Debüt mit dem Pinellino in Puccinis 'Gianni Schicchi'. Die Produktion wurde weltweit in Kinos übertragen. 2009 gab er sein Debüt in der New Yorker Carnegie Hall. Im Jahr darauf absolvierte er das Lindemann Young Artist Programm an der MET. Dort war er in der Spielzeit 2010/11 zu hören in Verdis 'Don Carlo' und 'Macbeth' sowie in Debussys 'Pelléas et Melisande'. An der Seattle Opera sang er den Jake in Gershwins 'Porgy and Bess' und den Zuniga in 'Carmen'. Auf europäischen Konzertbühnen stand er bereits in Paris, Riga und Wien mit Haydns 'Nelson-Messe', Mozarts 'Vesperae solennes de Confessore' und Faurés 'Requiem'. Donovan Singletary gewann verschiedene Wettbewerbe: George London Foundation, Internationaler Gerda Lissner Gesangswettbewerb, Internationaler Giulio Gari Gesangswettbewerb, Internationaler Mario Lanza Wettbewerb, Licia Albanese Puccini Wettbewerb sowie den Joseph Volpe Preis. Beim Internationalen Gesangswettbewerb der Italienischen Oper 2010 in Dresden erhielt er den 3. Preis. Zukünftige Projekte führen ihn an die Fort Worth Opera und die Seattle Opera.
Letzte Änderung am: 17.01.2011, 15.55 Uhr