MARKTCHECK-Top 3
aus der Sendung vom Donnerstag, 14.7.2011 | 21.00 Uhr | SWR Fernsehen
Trotz Unterbrechungen bietet der Sommer 2011 immer wieder einige richtig heiße Tage. Um mit den hohen Temperaturen klarzukommen, entwickelt mancher seine eigenen Tricks, die jedoch oft auf Irrtümern beruhen. MARKTCHECK stellt die Top 3 der hartnäckigsten Hitzeirrtümer vor.

An einem heißen Tag am besten die Kleidung ablegen, klingt logisch, ist aber falsch. Ohne Hemd und Hose brennt die Sonne ungeschützt auf die Haut und heizt den Körper erst richtig auf.
Der Kühleffekt ist bei lose sitzender Kleidung am größten. Grund dafür ist das Luftpolster zwischen Haut und Stoff, das isolierend wirkt.
Schlabberlook statt engem Macho-Shirt kühlt im Sommer wirklich.

Nach dem erfrischenden Bad im See soll man gleich die nasse Badehose ausziehen, um sich nicht zu unterkühlen oder gar eine Blasenentzündung zu holen.
Diese Regel stammt aus früheren Tagen und ist falsch. Wegen eine nassen Badehose bekam noch niemand eine Blasenentzündung. Tatsächlich wird die Infektion durch Bakterien verursacht. Frauen bekommen jedoch wirklich leichter eine Blasenentzündung, was aber an ihrer kürzeren Harnröhre liegt, und nicht an nassen Badesachen.

Statt eiskalten Wassers soll warmer Tee den Durst besser löschen. Dabei handelt es sich ebenfalls um einen Mythos. Labortests haben ergeben, dass zehn bis zwölf Grad Celsius kühle Getränke den Durst am besten stillen. Gut geeignet sind Mineralwasser oder kalter Tee. Extrem kalte Getränke sind dagegen nicht zu empfehlen. Sie können zu Magenkrämpfen führen und die Flüssigkeitsaufnahme des Körpers verschlechtern. Eiskaltes Bier ist daher als Durstlöscher wenig geeignet, auch wenn es vielen im Sommer noch so gut schmeckt.
Letzte Änderung am: 14.07.2011, 21.00 Uhr