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RoamingkostenDie drei häufigsten Fallen im Urlaub

Wer im Ausland sein Handy nutzen möchte, sollte einige Sachen beherzigen. Sonst kann das Mobiltelefon zur Kostenfalle werden. Wir haben für Sie die drei häufigsten Probleme zusammengestellt, die ihr Handy zum Kostentreiber im Urlaub machen können.

Ein Mobiltelefon liegt im Sand

Kostenfalle Nummer 1: Die Mailbox

Die kann den Urlaub richtig teuer werden lassen, auch wenn man sie gar nicht abhört. Es genügt schon, wenn jemand aus der Heimat draufspricht. Das liegt daran, dass das Anrufsignal zunächst zum Handy am Urlaubsort weitergeleitet wird. Sobald die Mailbox aktiv wird, geht das Signal den ganzen, weiten Weg wieder zurück bis nach Deutschland. Der Angerufene muss dafür die Kosten zahlen. Das gilt jedenfalls für alle Länder, die nicht zur EU gehören. Innerhalb der EU zahlt man seit Juli 2011 nichts mehr.

Handyrechnung mit Kosten für Mehrwertdienste

Kostenfalle Nummer 2: Fotos verschicken

Wer braucht schon Postkarten, wenn man einen Schnappschuss vom Strand direkt vom Handy nach Hause schicken kann? Dank mobilem Internet auf dem Smartphone ist das heutzutage kein Problem mehr. Aber Vorsicht! Die heimische Datenflatrate gilt nicht im Ausland. Im Schnitt kostet das verschicken eines Fotos per E-Mail oder das Hochladen zu Facebook innerhalb der EU etwa 2,50 Euro. Für das Geld kann man schon zwei Postkarten an die Daheimgebliebenen senden.

Kfz-Navigationssysteme vs. Handy-Navigation

Kostenfalle Nummer 3: Handy-Navigation

Mittlerweile kann man im Urlaub auf Reiseführer und Straßenkarten weitgehend verzichten. Das Handy führt dank GPS zielsicher zu den touristischen Highlights. Doch auch hier kann es teuer werden. Denn viele, vor allem kostenlose, "Navigations-Apps" holen sich die Straßenkarten aus dem Internet. Auch dafür gilt die Datenflatrate aus der Heimat leider nicht. Deswegen empfehlen sich kostenpflichtige "Apps", die das Kartenmaterial bereits mit dabei haben und im Ausland nicht teuer ins Netz müssen.

Letzte Änderung am: 07.07.2011, 21.00 Uhr

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MARKTCHECK-Reporter Axel Sonneborn
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