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aus der Sendung vom Donnerstag, 7.7.2011 | 21.00 Uhr | SWR Fernsehen
Immer dann wenn es im Sommer gemütlich wird, fallen Sie ein: Wespen. Viele haben Angst vor ihren Stichen und bekommen Panik. Aber wie kann man die Viecher sinnvoll vertreiben? Und stimmt es wirklich, dass Hornissenstiche sogar tödlich sein können?

Man sagt ja, dass sieben Hornissenstiche ein Pferd töten können und das schon drei genügen, um einen Menschen ins Jenseits zu befördern. Doch das ist Unsinn! Schließlich sind Hornissen nichts anderes als große Wespen. Ihre Stiche sind keineswegs giftiger als die von Wespen. Sofern sie überhaupt stechen, denn Hornissen sind sehr friedfertig - sozusagen die Hippies unter den Wespen.
Die beste und natürlichste Abhilfe gegen Wespen im Garten ist übrigens ein Hornissennest. Denn die fressen am liebsten Wespen.

Um die Störenfriede fernzuhalten, stellt manch einer eine kleine, aber süße Versuchung für die Tierchen auf. Aber das ist Tierquälerei! Es bringt auch nicht viel, denn wenn die Wespen Angst haben, senden sie Botenstoffe aus, die ihre Artgenossen warnen.
Marmelade oder Honig taugen auch nicht als Falle. Das macht die Tiere bloß aggressiv. Zur Ablenkung eignen sich Weintrauben am Besten. Denn damit können sich die Wespen satt fressen. Das haben zwei Schülerinnen beim Wettbewerb "Jugend forscht" herausgefunden und den ersten Preis gewonnen.

Wie soll man die nervigen Biester bloß vertreiben, ohne gestochen zu werden? Am besten auf die sanfte Tour, einfach wegpusten? Nett gemeint, aber das Kohlendioxid in der Atemluft ist für Wespen ein Alarmsignal. Es scheucht sie auf. Sollten einem die Tiere zu nahe kommen, heißt es Ruhe bewahren. Höchstens ganz vorsichtig mit einer Serviette abstreifen.
Dass die Tiere oft orientierungslos herumschwirren hat einen Grund: Sie sehen sehr schlecht. Das bedeutet nicht, dass sie aggressiv sind. Sie orientieren sich lediglich am Geruch und an auffälligen Farben - und das kann schon mal verwirrend sein!
Letzte Änderung am: 07.07.2011, 21.00 Uhr