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0:17 min

Fernsehen im SWR

Geld-Mythen Häufige Irrtümer rund um Münzen und Scheine

MARKTCHECK-Top 3

aus der Sendung vom Donnerstag, 20.10.2011 | 21.00 Uhr | SWR Fernsehen

Wenn das Bargeld knapp wird, dann kann man das Sparschwein schlachten und damit im Supermarkt einkaufen. Aber geht das wirklich? Sind zerrissene Geldscheine verloren? Und werden Münzen durch Reiben von Automaten besser angenommen? MARKTCHECK untersucht die Top 3 der gängigsten Geld-Mythen.

Unser Platz drei: Münzen reiben

Wenn ein Automat nicht reagiert, reiben viele ihre Münzen auf der Automatenoberfläche, im Glauben, dass das Gerät sie dann besser annimmt. Geld schleifen ist aber Unsinn. Für moderne Automaten zählen nur drei Eigenschaften der Münzen: Die Abmessungen, das Gewicht und der magnetische Anteil. Und keine dieser drei wird durch Reiben verändert. Falls das Reiben doch mal hilft ist das reiner Zufall. Reiben kann allenfalls bei verschmutzten oder rostigen Münzen etwas bringen. Nach einer "Reinigung" akzeptiert sie der Automat manchmal.

 

Platz zwei: Kleingeld muss angenommen werden

Wer versucht, den Inhalt seines Sparschweins an der Supermarktkasse einzulösen, könnte schwer enttäuscht werden. Denn es ist eine irrige Annahme, dass Kleingeld jederzeit genommen werden muss - nach dem Motto Geld ist Geld. Eine EU-Verordnung besagt: Unbegrenzt viel Kleingeld muss keiner annehmen. Die Obergrenze liegt bei fünfzig Münzen.

 

Platz eins: Beschädigte Geldscheine

Kaputt ist bei Geldscheinen nicht gleichbedeutend mit wertlos. Aber man muss im Regelfall mehr als die Hälfte des zerstörten Geldscheins vorweisen, nur dann kann er bei Banken gegen einen unversehrten Schein umgetauscht werden. Anders bei mutwilliger Zerstörung: Dazu zählt auch das Aufschreiben einer Telefonnummer auf einem Schein. Damit ist die Note streng genommen entwertet. Auch Banken müssen dann den Schein nicht mehr annehmen.

Letzte Änderung am: 18.10.2011, 15.42 Uhr

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MARKTCHECK-Reporter Axel Sonneborn
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