MARKTCHECK-Top 3
aus der Sendung vom Donnerstag, 8.12.2011 | 21.00 Uhr | SWR Fernsehen
Ist Sport im Freien im Winter eigentlich gesund, stärkt ein heißes Bad den Körper und holt man sich durch nasse Haare eine Erkältung? Es gibt zahlreiche Ideen, wie man unbeschadet durch den Winter kommt, doch nicht alle haben die gewünschte Wirkung. In den MARKTCHECK-Top 3 klären wir über die häufigsten Kälte-Mythen auf.
Wer glaubt, dass man sich beim Joggen im Winter zwangsweise eine Lungenentzündung holt, liegt falsch. Der Körper kann die eingeatmete Luft soweit erwärmen, dass die Bronchien keinen Schaden nehmen. Und Sport stärkt das Immunsystem immer - auch im Winter. Erst wenn das Thermometer unter 15 Grad Minus sinkt, sollte man draußen kürzer treten. Denn dann reizt die eiskalte Luft die Lungenbläschen. Aber schlechte Nachricht für Rausgeh-Muffel: Ein kurzer Spaziergang schadet auch bei eisigen Temperaturen keinem.
Falsch! Zu heiß baden ist ungesund, denn es belastet den Kreislauf und schadet der Haut. Experten empfehlen maximal 20 Minuten bei höchstens 38 Grad. Je heißer das Wasser, desto mehr Feuchtigkeit verliert die Haut. Und die natürliche Fettschicht löst sich auf.
Deshalb wichtig: Hinterher eincremen.
Falsch! Erkältungen entstehen durch Viren. Und denen ist es egal, ob die Haare nass oder trocken sind und wie kalt die Kopfhaut ist. Entscheidend ist, ob sich die Erkältungsviren in den Schleimhäuten festsetzen. Wer gesundheitlich allerdings bereits angeschlagen ist, sollte den Körper nicht zu sehr auskühlen lassen. Denn dann trocknen die Nasenschleimhäute noch schneller aus und sind für Viren ein idealer Nistplatz.
Letzte Änderung am: 07.12.2011, 21.00 Uhr