MARKTCHECK-Top 3
aus der Sendung vom Donnerstag, 26.1. | 21.00 Uhr | SWR Fernsehen
Wenn morgens der Wecker schrillt, können die einen leichtfüßig aus dem Bett springen, andere würden lieber noch liegen bleiben. Viele Sprichwörter und Mythen ranken sich um die morgendlichen Rituale. MARKTCHECK stellt die Top 3 der Aufwachmythen vor.

Wer am Morgen nicht aufstehen will, muss nicht faul sein. Das kann Veranlagung sein. Schlafforscher teilen die Menschen inzwischen in Eulen und Lerchen ein. Lerchen sind Frühaufsteher und am Abend schnell müde. Eulen dagegen kommen am Morgen nicht aus dem Bett und halten dafür am Abend länger durch.
Die Eulen sind übrigens in der Mehrheit. Die meisten von uns gehen zwischen zwölf und ein Uhr nachts ins Bett und würden zwischen acht und neun Uhr aufstehen.

Um am nächsten Tag erholt zu sein, genügt es nicht, einfach früher ins Bett zu gehen. Wichtig für eine gute Erholung sind die Tiefschlafphasen, vor allem in den ersten zwei bis drei Stunden. Ob die vor Mitternacht liegen, ist egal.
Vorschlafen hilft Nachteulen nicht. Nur wenn das Hormon Melatonin freigesetzt wird, schläft man ein und das passiert bei Eulen später.
Eulen, die jeden Morgen früh raus müssen, haben auf Dauer zu wenig Schlaf. Die Folge: Wer ständig gegen die innere Uhr lebt, ist besonders krankheitsanfällig.

Das kräftige Frühstück bringt nicht viel. Morgenmuffel bekommen in der Frühe nur schwer einen Bissen herunter. Es gibt kaum eine Körperfunktion, die nicht von der inneren Uhr abhängt.
Viel Kaffee ist ebenfalls kein Wachmacher. Eine neue Studie zeigt sogar, dass er unter Umständen müde macht. Viele Eulen versuchen es deshalb mit Tee.
Letzte Änderung am: 26.01.2012, 21.00 Uhr