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Fernsehen im SWR

Mittelamerika Maya - Könige aus dem Regenwald

Sendung vom Sonntag, 16.8.2009 | 17.15 Uhr | SWR Fernsehen

Dieter Moor erzählt die faszinierende Geschichte der Maya. Dabei besucht er die Maya Denkmäler von Tikal (Guatemala) und Copan (Honduras) sowie die mexikanischen Stätten in Chichen Itza und Palenque.

Chichen Itza: Kukulkán-Pyramide

Kukulkán-Pyramide in Chichen Itza

Die Maya - Hochkultur Mittelamerikas

Die Maya lebten in Süd- und Südost-Mexiko (Yucatan) sowie in Teilen von Guatemala, Honduras, Belize und El Salvador. Sie entwickelten eine blühende Kultur, die sechsmal so lange währte wie das Römische Reich.

Mathematik und Astrologie - um den Göttern zu dienen

Die Maya brachten mathematische, astronomische und architektonische Höchstleistungen hervor, die bis heute Wissenschaftler und Laien in Erstaunen versetzen. Ihre Geschichte schrieben sie in einer Hieroglyphenschrift nieder.

Mittler zwischen Menschen und Göttern - die Herrscher der Maya

Die Kultur der Maya erlebte zwischen 250 und 900 nach Christus mit dem Aufkommen eines erblichen Königtums ihre größte Blüte. Unter der Regierung der Adeligen entstanden ihre berühmten Stufenpyramiden, Tempel und Paläste. Die Herrscher der häufig verfeindeten Kleinstaaten sahen sich als Mittelpunkt des Kosmos und als Mittler zwischen Menschen und Götter. Warum die politische Struktur der Maya unterging ist bis heute nicht geklärt. Diese Tatsache lieferte ideale Voraussetzungen für die Legendenbildung.

Glyphen - was erzählen sie vom Leben und Sterben der Maya?

In den vergangenen 20 Jahren gelang es der Wissenschaft Fantasie und Fakten voneinander zu trennen. Licht ins Dunkel brachte die fast vollständige Entzifferung der Schrift. Die Glyphen auf den Stelen konnten gelesen, Zeremonien auf Relieftafeln gedeutet werden. Es fanden sich Belege für Opferrituale und Kriege. Damit war das "Märchen" von den sanftmütigen Sternguckern und erfinderischen Kakaotrinkern widerlegt.


Letzte Änderung am: 10.07.2009, 23.34 Uhr