Der Bwindi Impenetrable Nationalpark ist ein Gebirgsregenwald. Er gehört zu Uganda. In seinem Schutz leben 90 Säugetierarten, darunter ca. 340 Berggorillas.
Rukina ist der Clanchef einer kleinen Gorillagruppe. Sein Lebensraum ist der Bwindi Nationalpark in Uganda. Es gibt nur noch 700 Gorillas weltweit. Umso wichtiger ist die Beobachtung und der Schutz der Gorillas. Im Bwindi Nationalpark forscht die Amerikanerin Dr. Martha M. Robbins seit 10 Jahren die Lebensgewohnheiten der Gorillas.
Im Schutzgebiet der Gorillas lebte bis vor kurzem das Pygmäenvolk der Batwa. Sie wurden zwangsumgesiedelt und leben heute am Rande des Waldes.
Der uralte Regenwald des Bwindi Nationalparks ist für seinen Artenreichtum bekannt. Doch Naturschutz erzeugt auch neue Probleme. Rund um das Gebiet siedeln sich immer mehr Menschen an, die Bevölkerung wächst. Naturschutz muss so gestaltet werden, dass auch der Mensch einen Lebensraum und Zukunft hat.
Am Rande des Bwindi Nationalparks liegt die Forschungsstation von Dr. Martha Robbins. Sie leitet eine Langzeitbeobachtung der Berggorillas. Dort gibt es auch eine Gorillaklinik. Denn durch Wildererfallen verletzen sich auch Gorillas.
Eine Aufgabe der Gorilla-Forschungsstation ist die Sensibilisierung der Bevölkerung für den Naturschutz. So entwickelte Dr. Martha Robbins ein Pilotprojekt für die örtliche Dorfschule. Es ist nicht einfach, Naturschutz mit den Bedürfnissen der armen Bevölkerung in Einklang zu bringen.
Bwindi Conservation Education Actors bei einer Probe für eine Theateraufführung zum Thema Nachhaltigkeit und Naturschutz
Die dichten Bergwälder des Bwindi Naturparks sind die Heimat der Berggorillas. Nur ca. 700 Berggorillas gibt es in Afrika. Neben dem Bwindi Park gibt ist die Region um die Virunga Vulkane ihr Lebensraum.
Wildererfallen bedeuten für die am Boden lebenden Gorillas eine große Gefahr.
Mindest 20 kg Grünzeug frisst ein Silberrücken Gorilla am Tag. Kein leichtes Unterfangen: ungefähr 6 Stunden am Tag ist Rukina, das Oberhaupt einer Gorillagruppe, mit Essen beschäftigt.
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