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Samstag, 2. August 2014

Der Menschenfresserberg -
Schüler auf Spurensuche am Hartmannsweilerkopf

19:15 - 19:45 Uhr | Die Franzosen nennen ihn den "Mangeur d`Hommes", zu deutsch den Menschenfresserberg.
30.000 Soldaten fanden auf dem Hartmannsweilerkopf im Elsaß während des 1. Weltkrieges den Tod. Vier Jahre lang lagen sich hier Deutsche und Franzosen gegenüber, zum Teil nur wenige Meter voneinander entfernt.
Zeitzeugen gibt es schon lange nicht mehr - aber das Schlachtfeld ist noch da.
Kilometer lange Schützengräben und hunderte Bunker, deren Enge und Dunkelheit noch heute ein beklemmendes Gefühl hinterlassen.
SWR-Autor Christof Gerlitz hat Jugendliche auf den "Menschenfresserberg" begleitet.
Es sind Schülerinnen und Schüler des Deutsch-Französischen Gymnasiums in Freiburg.
Ihr Weg beginnt inmitten der unzähligen weißen Kreuze auf dem Soldatenfriedhof, führt durch Schützengräben und Stollen bis hinauf auf den Gipfel. Er endet unter der Erde,
vor dem Massengrab in der Krypta, in dem die Gebeine von über 12.000 unbekannten Soldaten liegen.
Im Film erzählen die Jugendlichen selbst die grausame Geschichte dieses Berges, schildern ihre Eindrücke, lesen aus Briefen von der Front. Ergänzt werden die Bilder durch alte Schwarzweiß-Fotos.
Am 03. August werden der französische Staatspräsident Francois Hollande und der Bundespräsident Joachim Gauck auf dem Hartmannsweilerkopf zusammentreffen.
Gemeinsam werden sie einen Grundstein legen, für ein deutsch-französisches Museum, das erste dieser Art.
Die Dokumentation "Der Menschenfresserberg" läuft am Vorabend dieses Treffens, am
02. August um 19 Uhr 15 im SWR Fernsehenweniger
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