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Sascha Grobe

SENDETERMIN Fr, 19.2.2016 | 18:45 Uhr | SWR Fernsehen RP

Weg mit dem Kratzer Der Meister im Autopolieren

Sascha Grobe poliert, was das Zeug hält - und zwar Autos. Beulen, Dellen, Kratzer im Lack sind für ihn kein Problem. Der Mann aus Kastellaun entfernt sie sogar so gut, dass an der deutschen Dellen- und Poliermeisterschaft teilnimmt.

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Sascha Grobe entgeht nichts - nicht einmal der kleinste Kratzer im Autolack. "Man muss sich schon akribisch die Stellen ansehen", sagt der Kastellauner. Es braucht ein wachsames Auge und das hat Grobe. Auch den Umgang mit der Poliermaschine beherrscht er bestens. Sein Können möchte er jedoch nicht nur in der Autowerkstatt unter Beweis stellen.

Sascha Grobe

Sascha Grobe versucht mit, der Maschine immer eins zu sein.

Jetzt tritt der Autoliebhaber bei der deutschen Meisterschaft im Autopolieren an. Dafür ist er natürlich gut vorbereitet: In der Werkstatt setzt er täglich am Auto Hand an, um die ungeliebten Kratzer zu entfernen - immer mit dem nötigen Feingefühl: "Man muss eins werden mit der Maschine", sagt Grobe. Er versuche beim Polieren immer die Form des Fahrzeugs zu fühlen und sich von dieser führen zu lassen. Auch auf den richtigen Druck kommt es an: "An gewissen Stellen darf man nicht zu viel Druck ausüben - bei Kunststoffteilen zum Beispiel." Bei Metall dagegen müsse man viel Druck ausüben. Es ist eine ständige Balance.

Der Traum vom perfekten Lack

Poliermaschine

Mit der Poliermaschine sagt Sascha Groben den Kratzern den Kampf an.

Das Polieren ist für Sascha Grobe mittlerweile ein fester Bestandteil in seinem Leben. Dafür hat er sogar seinen festen Job als KFZ-Meister aufgegeben - für seinen Traum von der perfekten Politur. Nur wenn der Autolack einwandfrei ist, komme die ganze Schönheit des Fahrzeugs heraus. Das soll natürlich auch bei der Poliermeisterschaft gelingen. Hier bekommen alle die gleiche Aufgabe: Sie müssen einen Lackschaden polieren, um die angekratzte Schönheit des Autos wieder heraus zu kitzeln. Das alles passiert unter Zeitdruck, was die Aufgabe besonders schwierig macht. Nur wer damit umgehen kann, hat die Chance den Polier-Wettbewerb für sich zu entscheiden: "Dann muss man eins nach dem anderen abarbeiten, vom Groben bis ins Feine", weiß Sascha Grobe. Letztendlich zählt natürlich nur das Endergebnis: "Dann muss der Glanz aber auch da sein."


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