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Moderator Martin Seidler

Landesschau Rheinland-Pfalz vom 17.4.2014

SWR Landesschau Rheinland-Pfalz,  17.4.2014 | 57:19 min

Fernsehen im SWR

Multimedia Elektronisch Lesen

aus der Sendung vom Donnerstag, 13.10.2011 | 18.55 Uhr | SWR Fernsehen in Rheinland-Pfalz

Frau liest in einem E-Book

Es soll der Trend der Zukunft werden, bisher sind die Deutschen aber noch zurückhaltend beim Kauf von elektronischen Lesegeräten, sogenannten E-Readern. Auch auf der Frankfurter Buchmesse wird der Trend zum elektronischen Buch wieder eine Rolle spielen.

Wir schicken unsere Reporterin Anna-Lena Dörr auf die Messe. Sie stellt verschiedene Möglichkeiten des elektronischen Lesens vor und probiert diese direkt aus: Ob mit E-Reader, Notebook, Smartphone oder Tablet-PC - in jedem Fall müssen die Inhalte ja auch wie ein Buch gekauft werden. Wie geht das?

Wer bietet die elektronischen Bücher, die E-Books an? Welche Fallstricke drohen dabei möglicherweise? Was kosten die Geräte? Und wie gut kann man sie handhaben und lesen?

Digitaler Lesestoff

Wenn das Lesegerät, der so genannte E-Reader, keine WLAN-Verbindung hat, dann muss ich es mit einem Rechner verbinden.
Über einen Online-Buchladen, wie zum Beispiel Amazon, Weltbild.de oder Libri.de, kann man sich dann seine E-Books aussuchen.
Nicht alle Bücher sind digital verfügbar. Gerade beim Kindle, dem Lesegerät von Amazon, ist man angewiesen auf die Buchauswahl, die Amazon zum Verkauf anbietet.

Neben den reinen Lesegeräten besteht auch die Möglichkeit den eigenen Tablet-PC oder das Smartphone als Lesegerät zu benutzen. Hierfür muss lediglich die richtige App, also Anwedung, heruntergeladen werden. Diese kostet in die Regel nichts. Lediglich die digitalen Bücher, die man anschließend bezieht, müssen bezahlt werden.

Vergleich E-Reader und Tablet-PC

Generell lässt sich sagen, dass das Lesen mit einem reinen Lesegerät angenehmer ist:

  • Die Geräte sind leichter als ein Tablet-PC
  • Der Akku hält wesentlich länger (lediglich im Moment des Blätterns verbraucht er Strom)
  • Die Schrift besteht aus so genannter e-ink, elekronischer Tinte. Die Oberfläche leuchtet nicht. Die Augen werden geschont.

Unser Vergleich

Der Trekstor von Hugendubel/Weltbild

ist derzeit das günstigste Lesegerät - für 60 Euro. Die Knöpfe reagieren bei diesem Gerät nicht optimal. Er kann im Gegensatz zum Kindle bunte Bilder anzeigen und Musik wiedergeben. Die Schrift besteht deshalb allerdings auch nicht aus e-ink, was das Lesen etwas anstrengender macht.

Der Kindle von Amazon

ist jetzt auch in Deutsch erhältlich - für 99 Euro. Zwar haben die Hersteller hier keinen Wert auf Multimediaelemente und bunte Farben gelegt. Dafür ist dieses aufs Lesen fokussierte Gerät sehr angenehm für die Augen und sieht vom Schriftbild her aus, wie ein richtiges Buch

Das ipad

bietet Lesen als Zusatzfunktion zu den üblichen PC-Anwendungen an. Wenn man sowieso schon eins besitzt, ist eine Lese-App also ein praktischer Zusatznutzen. Langes Lesen auf dem ipad ist allerdings ermüdend für die Augen. Außerdem ist der Akku schneller leer, als bei einem reinen Lesegerät.

Letzte Änderung am: 07.10.2011, 11.46 Uhr

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