aus der Sendung vom Mittwoch, 15.6.2011 | 18.55 Uhr | SWR Fernsehen in Rheinland-Pfalz

In Deutschland leiden nach Schätzung der Weltgesundheitsorganisation gut 4,5 Mill. Menschen an einer Depression. Allein in Rheinland-Pfalz sind etwa 200.000 Menschen davon betroffen. Dabei tritt sie bei Frauen doppelt so häufig auf wie bei Männern. Das Auftreten der Krankheit scheint eng mit den Auswirkungen der modernen Zivilisation verbunden zu sein. Neueste medizinische Studien schätzen, dass sie im Jahr 2020 die meist diagnostizierte Krankheit in der westlichen Welt sein wird.
Noch immer sind in der Gesellschaft Vorurteile über Depressionen zu finden. Viele Menschen kennen zwar depressive Symptome, ordnen sie aber nicht dem Krankheitsbild zu. Dabei kann eine depressive Erkrankung für die Betroffenen und ihr Umfeld schwerwiegende Folgen haben. Sie kann zu beträchtlichen Einschränkungen der
Lebensqualität und der Teilhabe am täglichen Leben bis hin zum Selbstmord führen. Das Bündnis gegen Depression in Rheinland-Pfalz möchte die Aufklärung über diese Krankheit in den Regionen anregen, Angebote für erkrankte Menschen und deren Angehörigen transparent machen.
Seit 2003 unterstützt das "Deutsche Bündnis gegen Depression" die regionalen Initiativen. Welche Ursachen Depressionen haben können, wie Symptome sich zeigen und wie man Depressionen behandelt, das erfahren sie in der Landesschau Rheinland-Pfalz, am 15. Juni 2011. Experte im Studio ist Dr. Michael Lammertink, Chefarzt der Psychiatrie und Psychotherapie des Verbundkrankenhauses in Bernkastel-Wittlich. Außerdem ist zu Gast der Eifelkrimi-Autor Jaques Berndorf, der das Bündnis gegen Depression unterstützt.
Links:
www.buendnis-depression.de <http://www.buendnis-depression.de>
www.rheinhessen-fachklinik-alzey.de <http://www.rheinhessen-fachklinik-alzey.de>
www.kompetenznetz-depression.de <http://www.kompetenznetz-depression.de>
www.verbund-krankenhaus.de <http://www.verbund-krankenhaus.de>
Letzte Änderung am: 08.06.2011, 00.38 Uhr