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Mobil Das richtige Navigationsgerät

aus der Sendung vom Montag, 23.3.2009 | 18.45 Uhr | SWR Fernsehen in Rheinland-Pfalz

Einst ein Luxus, heute fast schon Normalität. Mobile Navigationsgeräte werden immer günstiger und immer leistungsfähiger. Sie können längst viel mehr als ihre Besitzer von A nach B lotsten. Und das schon ab Preisen von rund 150 Euro.

Dafür erhält man natürlich nur ein Gerät mit Grundausstattung und kleinem Display. Doch schon ab 300 Euro sind die modernen Geräte wahre Hightech-Geräte, die mit einer Vielzahl von Sonderfunktionen aufwarten können. Und längst werden sie nicht nur im Auto eingesetzt, auch für Wanderer, Radfahrer oder Städtereisende sind sie eine nützliche Hilfe.

Wir geben einen Überblick über die aktuellen Modelle und ihre Möglichkeiten. Experte im Studio ist der SWR-Technik- und Computerexperte Andreas Reinhardt.

Informationen von Andreas Reinhardt:

Grundsätzliche Unterschiede zwischen den Geräten
Es gibt eigentlich zwei große Gruppen, a sind einmal die mit kleinem Display mit einer Bildschirmdiagonalen von knapp neun Zentimetern und solche mit Breitbildformat 16:9 und einer Bilddiagonalen von fast 11 Zentimetern. Das macht preislich einen deutlichen Unterschied und meist auch in Bezug auf die Ausstattung.
Los geht es schon bei unter hundert Euro, aber wenn man was brauchbares haben will, muss man schon mindestens 150 Euro ausgeben. Dafür bekommt man dann Geräte mit kleinen Display (z.B. Navigon 1210) bei denen die Ausstattung mager ist, aber das eigentliche Navigieren zuverlässig funktioniert.
Wer sich ein Navi mit großem Bildschirm zulegen will, muss schon 300 bis 400 Euro investieren. Dafür gibt es aber zumeist noch zahlreiche hilfreiche Funktionen dazu, meist eine Sprachsteuerung oder eine Freisprecheinrichtung fürs Handy oder ein Spurassistent. Interessant sind auch ein Stauwarndienst TMC bzw. TMCpro, der mittlerweile in jedem zweiten Gerät installiert ist. Dabei empfängt das Navi aktuelle Verkehrsinformationen und berücksichtigt diese auch bei der Routenberechnung.

Zusätzliche Funktionen
Wer sich ein Navi mit großem Bildschirm zulegen will, muss schon 300 bis 400 Euro investieren. Dafür gibt es aber zumeist noch zahlreiche hilfreiche Funktionen dazu, meist eine Sprachsteuerung oder eine Freisprecheinrichtung fürs Handy oder ein Spurassistent. Interessant sind auch ein Stauwarndienst TMC bzw. TMCpro, der mittlerweile in jedem zweiten Gerät installiert ist. Dabei empfängt das Navi aktuelle Verkehrsinformationen und berücksichtigt diese auch bei der Routenberechnung.
Wer sich häufig und gerne im Internet bewegt, der findet in der oberen Preisklasse, so ab 400 Euro, Geräte, die per Mobilfunk oder WLAN, eine Verbindung zum Internet herstellen.
Aber neben den technischen Merkmalen ist umfangreiches Kartenmaterial fast noch wichtiger. Die billigen Geräte haben meist nur ein D-A-CH Kartenmaterialpaket. Wer mehr will, muss Karten dazu kaufen. Wählt man ein Gerät, dass auch weitere Nachbarländer abdeckt, kann man schon beim Kauf Geld sparen. Die Karten müssen natürlich auch immer aktuell sein. Viermal im Jahr werden sie in der Regel erneuert. Deshalb ist es gut, wenn zukünftige Updates im Preis schon enthalten sind.

Außerdem ist es auch wichtig, wie lange die Geräte brauchen, um die Route zu berechnen. Hier gibt es große Unterschiede. Das aus zu probieren dürfte schon etwas umständlich sein, da lohnt es sich, die gängigen Testberichte zu lesen.

Letzte Änderung am: 16.03.2009, 18.21 Uhr

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