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Gesundheit Heimisches Sommergemüse

aus der Sendung vom Mittwoch, 6.8.2008 | 18.45 Uhr | SWR Fernsehen in Rheinland-Pfalz

August ist die Zeit der Ernte und der Fülle – alles Gemüse und Obst gibt es jetzt frisch aus der Region zu kaufen, knackig und voll von Vitaminen und Pflanzenwirkstoffen – das Beste für unsere Gesundheit. Was macht unsere Sommergemüse so gesund? Welche Wirkstoffe sind wichtig für unsere Gesundheit? Und wo kaufe ich mein Gemüse am besten ein?

Tipps und Ernährungswissen zu unserem heimischen Sommergemüse gibt Ernährungsberaterin Rita Rausch von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Und wir schauen in den Garten von Gerhard Ramser im rheinhessischen Stein-Bockenheim: Dort wachsen mittlerweile selten gewordene Sorten Tomaten, Gurken und in Vergessenheit geratene Sommergemüse. Immer mehr Menschen kümmern sich um den Erhalt der alten Sorten, auch Ulla Grall aus Armsheim gehört dazu. Denn im Supermarkt gibt es nur die immer gleichen hochgezüchteten Gemüsesorten, dabei schmecken die alten Sorten oft aromatischer und besser.

Im Hochsommer haben Tomaten, Gurken, Möhren, Radieschen Saison, aber auch Gemüsesorten, die man vielleicht nicht mehr so häufig kauft und isst  - wie dicke grüne Bohnen, Fenchel, Erbsen, Mangold, Staudensellerie. Man sollte diese Artenvielfalt nutzen und ganz verschiedene Gemüsesorten essen, vielleicht auch mal neue Rezepte ausprobieren, denn die Natur hält jetzt viel für uns bereit und das frische Gemüse ist nährstoffreich, mit vielen Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen, die wir brauchen und uns am besten direkt aus frischem Gemüse holen.

Die Abwechslung schmeckt nicht nur gut, sie ist auch sinnvoll, weil jede Pflanze andere Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe und Spurenelemente enthält. Je vielfältiger die Ernährung, desto besser ist die Versorgung mit lebenswichtigen Mineralien und Vitaminen.

Wer sich vielseitig mit Gemüse ernährt, braucht keine  Nahrungsergänzungmittel. Der Gesundheitswert von Gemüse ist höher, weil der Organismus Mineralien und Vitamine viel besser aufnehmen kann, wenn diese an sekundäre Pflanzenstoffe gebunden sind.

Letzte Änderung am: 30.07.2008, 00.43 Uhr

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