Ein Ortsporträt von Lutz Näkel

Thomas Wallenborn, der Bürgermeister von Fensdorf, hütet in seinem Gemeindebüro einen Schatz: eine Rolle 16-mm Film, gedreht vor mehr als fünfzig Jahren. Der Streifen zeigt das Fensdorf von 1953, als der Ort noch ein richtiges Westerwälder Bauerndorf war.
Da ziehen Kühe den Wagen mit der Heuernte durch den Ort und Schweine laufen über die Dorfstrasse. Kameramann war Hermann Kluthe, der damalige Jagdpächter. Dem lag ein Projekt besonders am Herzen: der Bau des Jugendheims, an dessen Finanzierung sich Kluthe beteiligte und der ausführlich in dem Film dokumentiert ist.

Mittlerweile ist aus dem Jugendheim ein Schullandheim geworden, eines der letzten, die es hierzulande noch gibt. Besonders aus dem Ruhrgebiet kommen Schulklassen mit ihren Lehrern nach Fensdorf, um hier ein paar Tage die Westerwälder Landschaft zu erkunden und die gute Küche der Heimeltern zu genießen. Die sind nämlich alle beide gelernte Köche und schätzen Kinder als besonders kritische, aber ehrliche Gäste.
Ringstr. 26
57580 Fensdorf
Tel: 02742/3602
FAX: 02742/911953
Einwohnerzahl | 465 (Stand 2006) |
Gemeindeart | Wohngemeinde |
Geschichte | Erstmals 1220 urkundlich erwähnt. Weitere Daten siehe Chronik auf www.fensdorf.de |
Tourismus | Ausgeschildertes Wanderwegenetz der VG Gebhardshain, Landschulheim, Traktortreffen (2.Wochenende im August), Gaststätte Bürgerhaus Fensdorf |
Vereine | DJK Fensdorf |
Letzte Änderung am: 19.05.2006, 00.00 Uhr
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