Ein Ortsporträt von Stefan Hartstang
Sendung vom Samstag, 2.6.2007 | 18.07 Uhr | SWR Fernsehen in Rheinland-Pfalz

Wederath ist auf geschichtsträchtigem Boden gegründet. Bis etwa 400 Jahre vor Christi Geburt ist eine Besiedlung, zuerst keltisch-treverisch, später (etwa ab 50 vor Christus) dann römisch nachgewiesen. Der Archäologiepark Belginum bringt Besuchern die damalige Lebensweise im Hunsrück näher. Erstaunliche Funde aus Glas und Metall sind in den riesigen Gräberfeldern der damaligen Zeit gefunden worden.
Wederath selbst findet seine erste Erwähnung erst später. 1281 wird es erst mal urkundlich genannt. 250 Menschen leben in dem kleinen Ort, der zur Verbandsgemeinde Morbach gehört. Einer von ihnen ist Heinrich Stein, lange Zeit Ortsvorsteher in Wederath.

In der alten Schrotmühle mitten im Ort hat er früher selbst noch gearbeitet. Heute ist sie ein Museumsstück. Und Erwin Stein führt sie Besuchern, unter anderem bei den Mühlenwanderungen im Hunsrück, gerne vor. Ganz privat für sich, da hat er eine Rapsmühle gebaut und stellt sein Rapsöl selbst in der Garage her.
In und um Wederath stehen einige alte Feld - und Wegkreuze, die an geliebte Menschen erinnern sollen. Die Dorfgemeinschaft pflegt sie und hat in Fortführung an die alte Tradition der Kreuze im Jahr 2000 ein Neues dazu gestellt. Damals stürzte ein Flugzeug im Gemeindewald ab.
Wederath
Bahnhofstr. 19-23
54497 Morbach
Tel: 06533/71-0
Fax: 06533/71-166
Letzte Änderung am: 25.05.2007, 00.00 Uhr