Ein Ortsporträt von Wolfgang Bartels
Aach ist ein altes Obst- und Viezdorf, günstig gelegen direkt vor den Toren der Stadt Trier. Trotz der Nähe zur Stadt haben sich die über elfhundert Aacher ihren Sinn für die dörfliche Gemeinschaft erhalten.
Auf den lateinischen Begriff "aquacuum" ist der Ortsname zurückzuführen. Das bedeutet: wasserreich. Und reichlich Wasser und viele Brücken hat der Ort im Tal des Aacher Bachs.
Aber noch viel lieber ist den Aachener das Wässerchen, das ein Landwirt aus Äpfeln herstellt: einen Schnaps, für den die Aacher jeden Calvados stehen lassen.
Gelebt hat das Dorf jahrhundertelang von den Sandsteinbrüchen - und die Aacher sind stolz darauf, dass das Koblenzer Schloss aus ihren Steinen errichtet wurde.
Heute gibt es noch einen Betrieb, der Sandsteinplatten in jedem gewünschten Format liefert. Die Geschichte Aachs und des Trierer Landes hat ein Historiker auf ganz eigene Art festgehalten: Klaus Gerteis betreibt ein Zinnfigurenmuseum und stellt die historisch getreuen Miniaturen auch selber her.
Auf einem Bergplateau oberhalb des Dorfes fühlen sich Mädchen und junge Frauen wohl. Im Haus auf dem Wehrborn absolvieren sie eine Berufsausbildung. Aach ist für sie also nur Heimat auf Zeit. Aber eines werden auch sie nie vergessen: das traditionelle Abendessen in Aach - Limburger Käse mit Zwiebeln und dazu einige "Pörzchen" Viez.
Gemeinde Aach
Gartenfeldstr. 12
54295 Trier
Tel.: 0651/9798-0
Fax: 0651/9798242
Letzte Änderung am: 31.01.2003, 00.00 Uhr