Ein Ortsporträt von Harald Hort

Brandscheid hieß mal das "Verdun der Eifel". Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges feuerten die amerikanischen Truppen wochenlang in den Ort, weil ausgerechnet hier die Bunkerlinie des Westwalls mitten durch den Ort lief. Davon ist heute nichts mehr zu sehen. 95 Prozent des Ortes sind inzwischen neu aufgebaut, die Bunkerruinen zugeschüttet.

Stattdessen beginnt Tourismus zu keimen: Ferien auf dem Bauernhof, ein historisches Bleibergwerk auf der Gemarkungsgrenze und natürlich der "schwarze Mann", der 698 Meter hohe "Hausberg" der Brandscheider, auf dem man sogar richtig Wintersport treiben kann.

Dort spielt auch das Stück von Alfred Andersch, das ebenfalls vom Zweiten Weltkrieg handelt und das der örtliche Theaterverein sehr anspruchsvoll multimedial in Szene gesetzt hat. Doch der Ort orientiert sich auf die Zukunft. Dafür steht das moderne Werk der Firma Sohns. Sie baut einzigartige Industrie- und Messehallen aus Stahl und Beton und liefert die Fertigteile in die ganze Welt.
Brandscheid
Tiergartenstr. 54
54595 Prüm
Tel. (06551) 943-0
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Letzte Änderung am: 16.04.2003, 00.00 Uhr