Ein Ortsporträt von Jutta Kastenholz

Der Basaltsteinbruch, der einmal das ganze Dorf ernährte, ist längst zugeschüttet; auch die drei Gaststätten haben für immer geschlossen. Gut, dass es in Oberrossbach einen Dorfchronisten gibt, der aufschreibt, wie es früher war. Das alte Fachwerkhaus von Ortwin Hommel ist ein Schmuckstück und Fundgrube für Westerwälder Alltagsgeschichten: Viele alte Geräte aus der Landwirtschaft haben hier ein neues Zuhause gefunden. Auch die Neugestaltung des Dorfplatzes erinnert an Oberroßbacher Traditionen: Der Hahre-Brunnen wurde aus Basalt gemeißelt. "Hahre" stand früher für Zigeuner, und ist zugleich der Spitzname der Oberroßbacher. Der Begriff findet sich auch in den Hahre-Weisleu wieder, einer Gruppe von Frauen, die das Dorfleben mit Festen und Veranstaltungen beleben.
Oberroßbach
Hauptstraße 55
56477 Rennerod
Tel: 02664/5067-0
Fax: 02664/506786
| Daten & Fakten | |
| Einwohnerzahl: | 346 (Stand 2004) |
| Gemeindeart: | Wohngemeinde und Gewerbebetriebe |
| Geschichte: | vor ca. 500 Jahren zum ersten Mal erwähnt |
| Vereine: | Hahre-Weisleu (Frauen aus dem Dorf, die Feste etc. organisieren), Freiwillige Feuerwehr |
Letzte Änderung am: 02.12.2005, 00.00 Uhr