Ein Ortsporträt von Elmar Babst

Herold, im Nordosten des Taunus gelegen, war bis vor kurzem ein ganz normales Dorf mit 480 Einwohnern. Ein bisschen hat der frische Wind auch die Herolder getroffen: seit kurzem gibt es eine Laienspielgruppe die Volkstheater ohne "x" auf die Bühne des Bürgerhauses bringt.

Dann aber fand ein Künstler aus der Großstadt die ländliche Idylle inspirierend, siedelte sich in Herold an - und viele weitere Künstler folgten. "Das Künstlerdorf" lädt heute regelmäßig zu Ausstellungen ein, das "Volxtheater" ist sogar im Fernsehen zu bewundern.

Ansonsten hat der Ort die typische Wandlung aller Dörfer in der Region mitgemacht: es gibt heute keine einzige Kuh mehr im Ort. Arbeitsplätze sind rar, die meisten Leute fahren nach Limburg, Wiesbaden oder Frankfurt zur Arbeit. Einer, der früher seinen Arbeitsplatz an der Seite von Helmut Kohl als Landwirtschaftsminister im Mainzer Landtag hatte, wohnt immer noch in Herold: Otto Meyer genießt seinen Lebensabend in gewohnter Umgebung.
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Letzte Änderung am: 10.11.2005, 00.00 Uhr
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