Ein Ortsporträt von Bernd Schwab

Grimburg liegt im Hunsrück - im Hochwald - etwa 6 Kilometer südwestlich von Hermeskeil. 550 Menschen leben in dem Dorf, dessen Ursprünge bis in das 14. Jahrhundert zurück reichen. Ortsmittelpunkt ist die katholische Kirche Sankt Medardus. 1924 haben die Grimburger das Gotteshaus in Eigenarbeit gebaut.

Von der landwirtschaftlichen Vergangenheit des Dorfes zeugen bis heute die Hochwaldhäuser. Das Besondere an Ihnen ist, dass Mensch und Tier hier früher unter einem Dach lebten. Heute spielt die Landwirtschaft keine Rolle mehr. Die Menschen pendeln nach Hermeskeil, Morbach und Trier.

Etwas außerhalb des Dorfes liegt die Namensgeberin des Ortes - die Grimburg. Das Bauwerk umgibt eine düstere Vergangenheit. Vor allem im 16. und 17. Jahrhundert fanden hier zahlreiche Hexenprozesse statt. Viele hundert Frauen und Männer wurden auf der Grimburg gefoltert und zum Tode auf dem Scheiterhaufen verurteilt. Die Grimburger pflegen auch diesen Teil der Ortsgeschichte. Ein Förderverein ist seit Jahren dabei ein ehemals bäuerliches Anwesen zu einem Hexenmuseum umzubauen.
Grimburg
Langer Markt 17
54411 Hermeskeil
Tel: 06503/809-0
Fax: 06503/809200
| Daten & Fakten | |
| Einwohnerzahl: | 550 (Stand: August 2004) |
| Gemeindeart: | Wohngemeinde, Tourismusgemeinde |
| Touristmus: | Burg Grimburg (sehenswerte Burganlage), Grimburger Hof (Ausflugslokal), Wanderwege im Wadriltal |
| Geschichte: | Grimburg war im 16. und 17. Jahrhundert Schauplatz hunderter Hexenprozesse. |
| Vereine: | Förderverein Burg Grimburg |
Letzte Änderung am: 15.09.2005, 00.00 Uhr