Ein Ortsporträt von Elmar Babst

Endlichhofen ist berühmt - oder wohl eher seine Eiche. Hoch im Taunus, in der Nähe von Nastätten, liegt die 160-Einwohner-Gemeinde so eng an den Nordhang eines kleines Tales geschmiegt, dass man von der Kreisstraße aus nur die Dächer der obersten Häuser erkennen kann - und die mehr als 400jährige Eiche, die nicht zu unrecht als die "Schöne" bezeichnet wird.

In vielen Naturbüchern ist sie abgebildet, eine Brauerei hat sogar mit ihrem Konterfei Werbung gemacht. Die Endlichhofener wissen, was sie an ihr haben und ließen sie in den vergangenen Jahren von mehreren Baumdoktoren untersuchen.

Heute geht es der alten Eiche wieder gut, auch der Ort sieht besser aus als je zuvor. Die Straßen wurden gerade erneuert und die alten Fachwerkhäuser erstrahlen in neuem Glanz. Für die Tiere - meist Milchkühe - gibt es seit kurzem auch einen Doktor im Ort, nur die Menschen werden immer weniger. Von 190 auf 160 sank in den vergangenen Jahren die Einwohnerzahl, das Neubaugebiet soll nun wieder junge Menschen anlocken.
Endlichhofen
Bahnhofstraße 1
56355 Nastätten
Tel: 06772/802-0
Fax: 06772/80226
Letzte Änderung am: 08.06.2006, 00.00 Uhr
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