Ein Ortsporträt von Peter Thielen

Der Name des Dorfes verrät seine Entstehung und seine Lage. Müllenborn kommt von Mühlenborn, also Mühlenquelle. Gelegen im Übergangsgebiet zwischen Vulkaneifel und Prümer Kalkmulde, bot dieser Platz den Menschen schon immer Wasser in Hülle und Fülle.

Wasser hat dann auch durchgängig die Geschichte des Ortes mitbestimmt. Mehrere starke Quellen entspringen in Müllenborn und tragen heute wesentlich zur Wasserversorgung des Gerolsteiner Landes bei. Eine der Quellen fördert sogar mehr als 90 Liter Wasser pro Sekunde. Diese Menge ist ausreichend, um eine ganze Mühle ohne weitere Hilfe zu betreiben, und diese Quelle ist der eingangs erwähnte Mühlenborn und gab dem Ort seinen Namen.

Die ergiebige, auch in trockenen Sommern gleichbleibende Wasserschüttung hatten die Mönche des Klosters Prüm erkannt und nur wenige Meter hinter dem Quellaustritt eine Mühle erbaut, die erstmals im Jahre 893 im Güterverzeichnis des Klosters erwähnt wird. Dies war die Geburtsstunde des Dorfes Müllenborn.
Müllenborn
Kyllweg 1
54568 Gerolstein
Tel: 06591/13-0
Fax: 06591/1366
| Daten & Fakten | |
| Einwohnerzahl: | 600 (Stand: Januar 2004) |
| Gemeindeart: | Ortsteil von Gerolstein, Ca. 200 Arbeitsplätze, Großbäckerei, Campingplatz, Hotel, landwirtschaftlich reizvolle Lage im Oosbachtal |
| Geschichte: | Erste Erwähnung 893, Eisenindustrie von 1563 bis 1863 |
| Tourismus | gutes Wanderwegenetz, Hotel Landhaus Müllenborn, Gasthaus Lichter Berg, Ferienwohnungen |
| Vereine: | Angelverein, Eifelverein, Schieß- und Sportverein, Landfrauen, Feuerwehr, Heimatgeschichte |
Letzte Änderung am: 03.03.2005, 00.00 Uhr