Ein Ortsporträt von Thomas Keck

Zwischen Steinbach und dem Donnersberg konnte man ihm manchmal begegnen: Helmut Kohl, der Alt-Bundeskanzler, ging bei Steinbach am Donnersberg gern spazieren. Und das aus gutem Grund - schließlich ist die Natur am Donnersberg besonders schön.

Das hat auch der Naturschutzbund von Rheinland-Pfalz erkannt und hier einen "Keltengarten" eingerichtet. Auf über 6 Hektar Fläche erlebt der Besucher die Vielfalt der heimischen Flora und lernt das Naturverständnis der Kelten kennen. Der "Keltengarten" ist thematisch an das "Keltendorf" angebunden, das auf der anderen Seite von Steinbach liegt und derzeit aus sechs rekonstruierten keltischen Häusern, einem Aussichtsturm und einer Palisade besteht. Die Besucher des Keltendorfes sind - neben den Touristen - häufig die Jugendlichen aus der nahen Jugendherberge. Dort stehen über 100 Betten, vier Tagungsräume und zahlreiche Sport- und Freizeitangebote zur Verfügung - wie eben die Führungen durch das Keltendorf oder den Keltengarten.

Aber auch beim Spaziergang in den Ortskern von Steinbach gibt´s einiges zu entdecken. Zum Beispiel die Empore in der denkmalgeschützten evangelischen Kirche - sie ist mit Motiven aus dem Alten und Neuen Testament verziert: eine Bilder-Bibel. Auch eine Synagoge gab es früher in Steinbach. Doch die wurde abgerissen. Und dort, wo heute der Parkplatz am Bürgerhaus liegt, war einst ein jüdischer Friedhof - ein zweiter jüdischer Friedhof existiert noch immer am Ortsrand.
Steinbach am Donnersberg
Jakobstraße 29
67722 Winnweiler
Tel: 06302/602-0
Fax: 06302/60234
| Daten & Fakten | |
| Einwohner: | 832 (Stand: Februar 2005) |
| Gemeindeart: | Wohngemeinde |
| Geschichte: | erste urkundliche Erwähnung 1190 |
| Tourismus: | Keltendorf, Keltengarten, Jugendherberge |
| Vereine: | Keltenverein, Turn- und Sportverein, Musikverein, Männergesangsverein "Germania", Pfälzerwaldverein, Landfrauenverein, Angelverein |
Letzte Änderung am: 18.02.2005, 00.00 Uhr