Ein Ortsporträt von Thomas Keck

Ein Ort zwischen zwei Großfirmen: John Deere und Terex-Demag schließen den Zweibrücker Stadtteil Ernstweiler ein. Dazwischen, auf der Hauptstraße, quält sich der Verkehr zu den Großmärkten. Besonders anheimelnd wirkt Ernstweiler auf den ersten Blick wirklich nicht. Dabei ist der Ort über tausend Jahre alt und damit der älteste Stadtteil von Zweibrücken. Doch die wenigsten Häuser sind älter als 70 Jahre.

Der alte Ortskern von Ernstweiler ist längst einem Industriegelände gewichen. Selbst in jüngerer Zeit wurden historische Gebäude geopfert, um einen bestehenden Firma Platz zu schaffen. Um sich künftig gegen solche Fehlentwicklungen angemessen wehren zu können, fordern die Ernstweiler einen eigenen Ortsbeirat.

Etwas außerhalb des Ortes wird es dann doch idyllisch. Rund um Ernstweiler liegen einige alte Höfe. Der von Mennoniten bewohnte Freudenbergerhof ist für das ganze Zweibrücker Land das "Erdbeerparadies".
Ernstweiler
Herzogstraße 1
66482 Zweibrücken
Tel: 06332/871-0
Fax: 06332/871100
| Daten & Fakten | |
| Einwohner: | ca. 2500 (Stand: 2004) |
| Gemeindeart: | Eingemeindeter Vorort mit Industrie- und Gewerbegebieten, |
| Tourismus: | Wanderwege im Ernstweiler Tal, Kerwe, Gaststätte "Zum Fässje" |
| Geschichte: | Erste Erwähnung 982, nach dem Zweiten Weltkrieg Grenzort zu Frankreich, 1926 Eingemeindung nach Zweibrücken |
| Vereine: | Arbeitskreis Ernstweiler Vereine, Kirchengesangverein, Obst- und Gartenbauverein, Billard-Club, Karnevalsverein, Tischtennisclub, Schützenverein, Fußballverein |
Letzte Änderung am: 14.01.2005, 00.00 Uhr