Ein Ortsporträt von Lutz Herrschaft

Das 270-Einwohner-Dorf Pantenburg liegt in der Vulkaneifel. Bis 1981 hielten am Ortsrand Züge, denn Pantenburg war der Bahnhof der "Maarmetropole" Manderscheid. Längst ist die Strecke Wittlich-Daun stillgelegt, aber das Bahnhofsgebäude gibt es noch. Wenige Meter weiter befindet sich ein Halte- und Rastplatz des Maare-Mosel-Radwegs, der auf der Trasse der ehemaligen Bahnlinie verläuft.

Typische Pantenburger Verkehrsmittel sind neben Fahrrädern auch Planwagen und Kutschen von Familie Schmitz. Urlauber können sich mit den beschaulichen Vehikeln durch die Eifel fahren lassen. Etwa vorbei am Weiler Buchholz, durch den die Gemarkungsgrenze Pantenburg/Eckfeld verläuft. Das ehemalige Kloster beherbergt heute Ferienwohnungen.

In der Kirche gestaltet ab und zu der Pantenburger Chor "Karibu" den Gottesdienst - auf afrikanische Art, denn seit fast dreißig Jahren gibt es in Pantenburg enge Kontakte mit Tansania. Buchholz ist auch eines der vielen Motive eines in der Region bekannten Malers und Zeichners, von dem es heißt, dass seine Bilder in fast jedem Pantenburger Haushalt hängen.
Pantenburg
Kurfürstenstr. 15
54531 Manderscheid
Tel.: 06572/9215-0
Fax: 06572/921550
| Daten & Fakten | |
| Einwohnerzahl: | 270 (Stand: August 2004) |
| Gemeindeart: | Wohngemeinde, landwirtschaftlich geprägt |
| Tourismus: | Planwagen- und Kutschfahrten (Albert Schmitz), Ferienwohnungen, Hotel "Am Wäldchenborn", Haltepunkt "Mosel-Maare-Radweg", Geo-Route Manderscheid, Aufschluß Pantenbur |
| Vereine: | Freiwillige Feuerwehr, Männergesangsverein, Frauenchor, Kinderchor, Gesangsgruppe "Karibu", DJK Buchholz |
Letzte Änderung am: 20.09.2004, 00.00 Uhr