Börsborn

Ein Ortsporträt von Elmar Babst

Börsborn liegt im westlichsten Zipfel von Rheinland-Pfalz, bis zum Saarland sind es nur zehn Kilometer. Bei der Anreise wähnt man sich aber weiter westlich - Herden von Galloway-Rindern grasen rund um Börsborn. Alleine Harald Leixner, einziger Haupterwerbslandwirt, besitzt mehr als 300.

Und wenn man Glück hat, trainiert auf einer von vielen Pferdekoppeln gerade Nina Lill - sie ist im Nationalkader der Westernreiter.

Naturverbunden sind sie hier: Die 500 Jahre alte Eiche am Ortsrand ist das "Naturdenkmal Nr. 1" im Kreis Kusel, und im Kräuterladen mitten im Ort kann man erfahren, was - und in welcher Menge - gegen das eine oder andere Wehwehchen schon zu Großmutters Zeiten half.

Der Ort selbst befindet sich im Wandel: Alte, verfallene Bauernhäuser stehen neben frisch restaurierten Gebäuden. Ortsmittelpunkt ist der Glockenturm, die Kirche hingegen steht im Nachbarort. Besonders im Ortskern wird deutlich, dass aus einer ländlich geprägten Gemeinde mittlerweile ein Wohndorf geworden ist, dessen Einwohner nach Homburg oder Kaiserslautern zur Arbeit pendeln.

Börsborn

Verbandsgemeinde Glan-Münchweiler

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Stand: 14.05.2004, 00.00 Uhr