Ein Ortsporträt von Thomas Keck

Die Vulkaneifel ist berühmt für ihre Maare - Seen, die in erloschenen Vulkanen entstanden sind. Einzigartig unter diesen Seen ist der Windsbornkrater bei Bettenfeld. Er liegt im Mosenberg, dem letzten aktiv gewesenen Eifelvulkan, und ist eigentlich gar kein Maar, sondern ein Bergkratersee - der einzige nördlich der Alpen. Gespeist wird er allein vom Regen.

Die "Biologisch-Ökologische Station Mosenberg" in Bettenfeld ist eine Einrichtung der Universität Koblenz-Landau. Hier können Studenten und Schüler die geologischen Besonderheiten der Landschaft wissenschaftlich ergründen.
Die meisten Besucher nähern sich der Landschaft bei Bettenfeld allerdings ganz unwissenschaftlich: als Wanderer in der Wolfsschlucht, wo entlang der Kyll riesige Basaltsäulen eine beeindruckende Kulisse abgeben. In Bettenfeld haben die Wanderer Gelegenheit, sich in den Gasthäusern zu stärken oder in den Ferienhäusern zu übernachten. Bettenfeld ist zwar kein typischer Fremdenverkehrsort, aber der Eifeltourismus spielt eine wichtige Rolle. Geschäfte und mittelständische Betriebe gibt es nur wenige. Aber wer Ruhe und ausgedehnte Wanderwege sucht, ist hier richtig.

Viele der alten Bauernhäuser stehen unter Denkmalschutz. Allerdings sind noch längst nicht alle Häuser so mustergültig restauriert wie das kleine Fachwerkhaus vor der Kirche. Es stammt aus dem 17. Jahrhundert. Die katholische Johanneskirche wird unter anderem von der Jugendgruppe genutzt. Die hat nämlich einen eigenen Chor. Dort singen vorwiegend Mädchen im Alter zwischen sieben und 18 Jahren.
Nicht ganz so eifeltypisch ist der Verein "Sambanella". Hier werden heiße Samba-Rhythmen getrommelt.
Bettenfeld
Kurfürstenstr. 15
54531 Manderscheid
Tel.. 06572/9215-0
Fax. 06572/921550
Letzte Änderung am: 21.04.2004, 00.00 Uhr