Ein Ortsporträt von Harald Hort

Das Haus von Anton Schwaller ist leicht zu finden. Vor der Tür steht eine Nachbildung der Porta Nigra, genau wie die im nahen Trier, nur viel kleiner. Dafür aber ist sie selbst gemacht, wie viele andere Kunstwerke des Rentners, der sich das Steinmetzhandwerk als Autodidakt angeeignet hat.

Ganz in der Nähe steht die Klemens-Kirche, die dem tatsächlichen Mittelpunkt des Ortslebens den Namen gegeben hat. Hier findet man das Haus von Johann Mohn, einer der stattlichen Bauten, die den architektonischen Kahlschlag der 70er- Jahre überlebt haben. Es wurde sehr liebevoll und genau so sachgerecht restauriert - und zwar aus Überzeugung.

Drei Bauern gibt´s noch in der 870-Einwohnergemeinde. Damit sie in diesen Zeiten überleben können, hat sich jeder von ihnen noch etwas Besonderes einfallen lassen: Neben dem Getreideanbau hält er zusätzlich Schafe, der andere züchtet Ferkel. Der dritte brennt Schnaps.

Newel
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Letzte Änderung am: 26.01.2004, 00.00 Uhr