Ein Ortsporträt von Lutz Herrschaft

Wo die Sauer in die Obermosel mündet, Deutschland an Luxemburg grenzt, da liegt Oberbillig. Die Geographie hat Geschichte und Gegenwart des Dorfs bestimmt: Binnenschiffer und Fischer prägten jahrhundertelang das Wirtschaftsleben - natürlich auch die Elbling-Winzer.

Das Wasser ist in Oberbillig immer wieder über die Ufer getreten, mit schlimmeren Folgen als in vielen anderen Moselgemeinden. Im März 2002 hat man deshalb mit dem Bau einer Hochwasserschutzanlage begonnen. Im Herbst 2003 soll sie fertig gestellt werden. Bis dahin gleichen Teile des Dorfs einer Großbaustelle. Baufahrzeuge dominieren - auch rund um den Anleger der Autofähre, die Oberbillig mit dem luxemburgischen Wasserbillig verbindet. Am Moselufer steht Oberbilligs Attraktion - das Haus der Fischerei. Ein Gesamtkunstwerk aus Museum, Restaurant, Fischladen, Tagungszentrum, Wanderer- und Radlerunterkunft.

Doch neben Wasser und Wein wird immer mehr die bildende Kunst zu Oberbilligs Wahrzeichen: Eine Galerie bietet regelmäßige Ausstellungen hochkarätiger Maler und Bildhauer aus dem In- und Ausland. Zudem lebt und arbeitet Manfred Freitag in Oberbillig - einer der bekanntesten zeitgenössischen Maler aus Rheinland-Pfalz.
Oberbillig
Am Markt 11
54329 Konz
Tel.: 06501/83-0
Fax: 06501/83107
Letzte Änderung am: 02.05.2003, 00.00 Uhr