Ein Ortsportrait von Elmar Babst
aus der Sendung vom Mittwoch, 3.12.2008 | 18.45 Uhr | SWR Fernsehen in Rheinland-Pfalz
Miesau ist seit den 1970er Jahren ein Teil der Doppelgemeinde Bruchmühlbach-Miesau. Einen hohen Bekanntheitsgrad erreichte Miesau deutschlandweit Ende der 1980er Jahre, als bekannt wurde, dass im Depot der amerikanischen Streitkräfte große Mengen an Giftgas lagerten.
Heute ist wieder Ruhe eingekehrt am Nordrand des Pfälzer Waldes. Eng wird es auf den Straßen allenfalls, wenn ein überdimensional großer Container der Schlosserei Neumann unter Polizeieskorte den Weg nach Übersee antritt. Dubai, Peru oder Indonesien sind Ziele der Container, die später einmal Schaltkästen für Gasturbinen-Kraftwerke beherbergen werden. Reger Betrieb herrschte in den vergangenen Wochen auch in der evangelischen Kirche: die neue Orgel wurde installiert, und jeder Miesauer war herzlich eingeladen, sich von den Fortschritten selbst ein Bild zu machen.
Fast jeden Tag vor Ort: eine Gruppe von Kindern aus dem evangelischen Kindergarten, dem städtischen Kindergarten und auch der Grundschule. Meist in gemischten Gruppen, denn Aktionen aller drei Institutionen werden oft gemeinsam geplant und verwirklicht.

Miesau
Verbandsgemeindeverwaltung
Am Rathaus 2
66892 Bruchmühlbach-Miesau
Tel: 06372/922-000
Fax: 06372/922-299
| Daten & Fakten | |
| Einwohnerzahl: | 2.500 (Stand: 2008) |
| Gemeindeart: | Wohngemeinde |
| Geschichte: | Miesau wurde erstmals 1222 in einem Schutzbrief König Heinrich VII erwähnt. Die Ortsgemeinde Bruchmühlbach-Miesau wurde am 1. März 1972 gebildet. |
| Vereine: | Orgelbauverein, Dartverein, Angelsportverein, Funker, Reit- und Fahrverein |
Letzte Änderung am: 21.11.2008, 23.25 Uhr