Ein Ortsporträt von Elmar Babst
aus der Sendung vom Dienstag, 9.10.2007 | 18.45 Uhr | SWR Fernsehen in Rheinland-Pfalz

Johann Lafer wurde vor 50 Jahren in der Nähe von Linz in Österreich geboren. Dorthin zieht es ihn auch immer wieder gerne zurück, doch seine neue Heimat ist der Hunsrück: Der Gourmet-Koch ist Burgherr geworden, trohnt über dem Städtchen Stromberg mit seinen 3600 Einwohnern. Die Stromburg wurde aber schon früher in Deutschland sehr bekannt: Immerhin soll hier der „Deutsche Michel“ vor 500 Jahren das Licht der Welt erblickt haben.

Im Ortskern unterhalb der Burg sieht es – wenn man sich die Autos wegdenkt – noch so aus, wie vor hunderten von Jahren. Johann Lafer zeigt uns die alte Forstmeisterei, in der heute ein Museum untergebracht ist, und testet mit Marianne Wilbert wilde Kräuter, die oberhalb des Ortes auf den Wiesen wachsen.

Dort grasen auch die Schafe von Peter Böttge am liebsten: weil Schafe und Schäfer von hier eine herrliche Aussicht auf Stadt und Burg haben.

Stromberg
Warmsrother Grund 2
55442 Stromberg
Tel:06724/9333-0
Fax: 06724/933340
| Daten & Fakten | |
| Einwohnerzahl: | 3600 (Stand: 2007) |
| Gemeindeart: | Wohngemeinde |
| Geschichte: | Im Jahr 1056 wird der Ortsname Stromberg im Zusammenhang mit einem Grafen Bertolfus de Strumburg erstmals erwähnt. Als ein mögliches historisches Vorbild des Deutschen Michels gilt neben anderen Personen auch der Reitergeneral Hans-Michael Elias von Obentraut, der am 2. Oktober 1574 auf der Stromburg geboren wurde. |
| Tourismus: | Heimatmuseum, Stromburg |
Letzte Änderung am: 28.09.2007, 23.43 Uhr