Ein Ortsporträt von Elmar Babst
Sendung vom Mittwoch, 7.5.2008 | 18.45 Uhr | SWR Fernsehen in Rheinland-Pfalz

Heinzerath gehört zur Hunsrück-Gemeinde Morbach, ist aber ein Ort mit gewachsenen Strukturen. Aus vergangenen Zeiten hat sich noch die Schmiede, die seit Generationen in Familienbesitz ist, ins neue Jahrtausend herübergerettet.

Das alte Wasserhaus wird zur Zeit von freiwilligen Helfern wieder auf Vordermann gebracht - und auch das Wahrzeichen der 350-Einwohner-Gemeinde wird von den Dorfbewohnern regelmäßig gepflegt: die katholische Kirche stammt aus dem 14. Jahrhundert.
Eduard Stürmer ist heute 92 Jahre alt, war Jahrzehnte lang als Küster tätig und weiß einiges über das Schmuckstück der Gemeinde zu erzählen.

Wer etwas Neues über das Dorfleben erfahren will, trifft sich in der Schreinerei von Albert Petry. Der hat zwar auch längst das Rentenalter erreicht, kann aber weder Hände noch Mund ruhig halten: So verlassen seine Werkstatt schöne Schränke und Kommoden - und die neuesten Gerüchte über Land und Leute.

Heinzerath
Bahnhofstr. 19-23
54497 Morbach
Tel: 06533/71-0
Fax: 06533/71-166
| Einwohnerzahl: | 350 (Stand: Mai 2007) |
| Gemeindeart: | Wohngemeinde |
| Geschichte: | Zahlreiche Bauernhäuser aus dem 19. Jahrhundert künden von der Arbeit zurückliegender Generationen; stilvoll wirken die rundbogigen Scheunentore aus jener Zeit. Noch weiter zurück reicht der Ursprung der Kirche, des Friedhofs und der beiden Linden, die für den Betrachter zu einer untrennbaren, harmonisch wirkenden, Einheit verschmolzen sind. Eine der beiden eindrucksvollen Linden ist etwa 350 Jahre alt. Sie hat heute einen Stammumfang von über 4,40 m. |
| Tourismus: | Kirche aus dem 14. Jahrhundert |
| Vereine: | Heimatverein |
Letzte Änderung am: 09.05.2007, 00.00 Uhr