Ein Ortsporträt von Harald Hort

Eingekuschelt in eine Senke des Nordpfälzer Berglandes liegt Hoppstädten. Quasi auf der "Rückseite" des Truppenübungsplatzes Baumholder. Darum müssen diejenigen der 350 Einwohner, die arbeiten, in Richtung Bad Kreuznach oder Kaiserslautern pendeln.
Die Ziegelei nämlich, die einst Arbeit und Brot bot, ist nur noch Ruine. Werner Studt erinnert sich, wie er an den schweren Maschinen schwer arbeiten mußte. Fünf landwirtschaftliche Betriebe existieren noch. Zwei davon werden allerdings von "Flutlichtbauern" gemanagt.

Die Kirche steht noch wie eh und je im Dorf. Es gibt eine Reihe von Vereinen, aus der der Fußballverein besonders hervorsticht, weil er eine Sparte "Tanzen" hat.
Harald Kuhn arbeitet bei der Deutschen Bahn. Das sieht man seinem Haus schon von außen an: Signale und Andreaskreuz verschönern die Fassade. Innen aber warten eine wunderschöne Modelleisenbahn und eine unübersehbare Sammlung an rollendem Material auf den Besucher.

Zwei seiner Nachbarn hätscheln ihre alten Traktoren. Der auf einer Veteranenmesse erbeutete Original-Mähbalken muß sofort montiert werden.
Aber auch die Umgebung von Hoppstädten ist sehenswert. Rudi Molz ist der "nicht amtlich bestellte Grenzgänger", der eine reizvolle Wanderroute exakt auf der Gemarkungsgrenze ausgetüftelt hat.
Hoppstädten
Schulstr. 6a
67742 Lauterecken
Tel: 06382/791-0
Fax: 06382/79149
Einwohnerzahl: | 355 (Stand: Juni 2006) |
Geschichte: | 1325 erste Erwähnung, 1887 Einweihung der Kirche, 1993 Einweihung des Bürgerhauses |
Tourismus: | Kirmes letztes Wochenende im Oktober |
Vereine: | Sportverein, Tennisclub, Förderverein Freiwillige Feuerwehr, Schützenverein, Gesangverein |
Letzte Änderung am: 27.02.2007, 00.00 Uhr