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Hombach

Ein Ortsporträt von Stefan Hartstang

Hombach im Westerwald

Hombach bei Neustadt an der Wied ist einer von 56 Orten und kleinen Weilern, die zur Gemeinde Neustadt gehören. Zwischen Koblenz und dem Ballungszentrum Köln/Bonn findet sich hier eine idyllische Hügellandschaft. Hombach ist ein Dorf, in dem sich viele Menschen an der Nachbargemeinde orientieren. Dort steht das Gemeindezentrum, dort sind die Vereine angesiedelt, dort steht auch die Kirche.

Für den Westerwald typisch ist, dass viele Pferde auf den Weiden stehen und gleich zwei Reiterhöfe ihren Sitz in Hombach haben.Auf dem Hofgut Neumannshöhe züchtet Christine Schmitz Dressurpferde und bildet sie auch aus. Auf der Reitanlage "Grube Ferdinand" geht es im Westernstil zu. Claus Theurer bildet Pferde aus, gibt Reitsunden und hat einige Pensionspferde auf seinem Hof stehen. Den Namen hat die Reitanlage von der ehemaligen Erz- und Kupfergrube, die bis 1924 in Hombach betrieben wurde.

Hombach - Restaurant Grube Ferdinand

2002 ist das ehemalige Schalterhaus zum Restaurant umgebaut worden, hat sich aber die Tradition der Grube bewahrt. Hohe Eisenbögen, altes Werkzeug und Karbidlampen schmücken den Speisesaal.

Hombach / Neustadt (Wied)

Verbandsgemeinde Asbach
Flammersfelder Straße 1
53567 Asbach
Tel: 02683/912-0
Fax: 02683/912134

Internet:
www.neustadt-wied.com

Einwohnerzahl:

440 (Stand: Juni 2006)

Gemeindeart:

Ort, der zur Ortsgemeinde Neustadt a.d. Wied gehört

Geschichte:

Die Namensgebung "Grube Ferdinand" wurde 1874 durch den König von Preussen beurkundet. Die Gutehoffnungshütte in Oberhausen betrieb die Grube, sowie 5 Röstöfen. Das Material wurde mit der Seilbahn nach Wiedmühle gefahren und von dort nach Oberhausen zur Weiterverarbeitung gebracht. Es wurde größtenteils Eisenerz, aber auch Kupfererz gefördert. Die Fördertiefe war bis 290 Meter tief, wobei das Hauptvorkommen in einer Tiefe zwischen 90 und 120 Meter lag.
Die größte Fördermenge erreichte man im Jahr 1917/1918 mit 56.400 Tonnen! In diesem Jahr waren bis zu 476 Personen beschäftigt. Die Stillegung der Grube erfolgte im Jahr 1924 wegen Unwirtschaftlichkeit.

Tourismus:

Reiterhof Hofgut Neumannshöhe, Reiterhof:"Grube Ferdinand", Restaurant und Ausflugslokal "Grube Ferdinand"

Letzte Änderung am: 09.01.2007, 00.00 Uhr

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