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Pluwig

Ein Ortsporträt von Oliver Wittkowski

Pluwig

Verschlafen oder altbacken möchte es keinesfalls wirken - das 1300-Einwohner-Dorf Pluwig im Landkreis Trier-Saarburg. Der Ort an den Ausläufern des Osburger Hochwaldes ist zukunftsorientiert: Offensives Gemeindemarketing, Weihnachtsmarkt, ein Kultursommer mit bleihaltigem Karl-May-Spektakel, eine Vize-Europameisterin im Freestyle-Karate - Pluwig macht Dampf und zeigt, was es hat. Sich auf Veränderungen einzustellen, das sind die Einwohner seit langer Zeit gewohnt: Seit Ende des 19. Jahrhunderts waren sie umringt von Industrieansiedlungen.

Am "Pluwiger Hammer" entstand ein Bahnhof mit einer Eisenschmelze, in der Nähe eine Erzwäsche und ein Bergbaubetrieb. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die nahe Schuhfabrik "Romika" zum größten Arbeitgeber. Früher als in anderen Orten wurden die Bauern so zu Nebenerwerbslandwirten; die alten Höfe wurden abgerissen oder saniert. Pluwig, aus einer römischen Siedlung hervorgegangen, musste immer mit den wechselvollen Ansprüche der Modernisierung klarkommen. Auch dank seiner schönen Umgebung mit Blick ins Ruwertal, über den Hochwald, und bis zu den Bergen der Eifel hat das "Pluwiger Ländchen" bis heute seinen Charme bewahren können.

Pluwig
Verbandsgemeinde Ruwer

Untere Kirchstraße 1
54320 Waldrach
Tel: 06500/918-000
Fax: 06500/918-100

Internet:
www.pluwig.de

Einwohnerzahl:

1350

Gemeindeart:

Wohngemeinde mit überdurchschnittlicher Infrastruktur und sehr guter Anbindung an Trier und Luxemburg

Geschichte:

Erste urkundliche Erwähnung: 981 .
Mittelalter: "Pluwiger Ländchen" unter Lehensherrschaft Trierer Dompropst, Burganlage im Ortsteil Geizenburg.
Französische Revolution: Ende der Trierer Herrschaft, Kirchenneubau , ab 1814 Beginn Preußischer Herrschaft.
19. Jahrhundert: Auswanderungswelle nach Amerika.
1890 Bau Erzwäsche Gusterath-Tal
1950 Schuhfabrik Romika beschäftigt immer mehr Pluwiger.
1968 neuer Flächennutzungsplan, Neugestaltung des Dorfs und Neubaugebiete.
1999 weiteres Baugebiet
2001 Umgestaltung des Gemeindezentrums und des Kirchplatzes.
2003 weiteres Baugebiet
2005 neues Baugebiet
2006 Bau eines neuen Gemeindezentrums und einer Kindertagesstätte.

Tourismus:

Mehrere Gaststätten
Karl-May-Festspiele
1.Advent Weihnachtsmarkt
Kultursommer und Kulturherbst
Oktoberfest
Ruwerradweg
Wanderwege

Vereine:

Karl-May-Freunde
Feuerwehrkapelle Pluwig
Feuerwehr Pluwig
DJK Pluwig-Gusterath

Letzte Änderung am: 05.01.2007, 00.00 Uhr

Sendezeit Montags bis freitags

18.55 Uhr

Wiederholung
Dienstags bis freitags
08.00 Uhr

Weitere Sendezeit Hierzuland am Wochenende

Samstags und sonntags um 18.05 Uhr im SWR Fernsehen in Rheinland-Pfalz

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