Ein Ortsporträt von Thomas Keck
Sendung vom Sonntag, 30.12.2007 | 18.05 Uhr | SWR Fernsehen in Rheinland-Pfalz

Seit der Verwaltungsreform von 1969 gehört Burgalben zu Waldfischbach. Zusammen bilden die beiden Dörfer die Gemeinde Waldfischbach-Burgalben, und die liegt im sogenannten Holzland zwischen Kaiserslautern und Pirmasens. Trotz des Zusammenschlusses hat sich Burgalben ein eigenes Gesicht und eine eigene Identität bewahrt.
Immerhin gehört das Sportzentrum der Gemeinde ebenso zu Burgalben wie das Gewerbegebiet mit einigen sehr innovativen Firmen.
Auch für Touristen hat Burgalben etwas zu bieten: Eine Service-Sation für Wohnmobilisten, ein Drei-Sterne-Hotel und jede Menge Landschaft. Und mit der Wallfahrtsstätte Maria Rosenberg liegt außerdem ein pfälzisches Zentrum des Katholizismus in Burgalben.

Maria Rosenberg umfasst neben der Wallfahrt noch drei andere Bereiche: ein Alten- und Pflegeheim, ein Haus der Kinder- und Jugendhilfe und ein Bildungshaus, das zugleich eine Tagungs- und Begegnungsstätte und eine Herberge für Wanderer und Wallfahrer ist. Die eigentliche Dorfkirche von Burgalben ist allerdings protestantisch.

Burgalben
Friedhofstr. 3
67714 Waldfischbach-Burgalben
Tel: 06333/925-0
Fax: 06333/925190
| Einwohnerzahl: | 5182 (Stand: Januar 2006) |
| Gemeindeart: | ländliches Kleinzentrum mit zahlreichen Gewerbebetrieben und einem Wallfahrtszentrum |
| Geschichte: | Erste Erwähnung im Jahr 1152 als "Burgalba". Es gehörte zusammen mit Pirmasens zeitweise zu Hessen-Darmstadt. Im Jahr 1790 verlor Burgalben nach dem Tod von Landgraf Ludwig viele Einwohner in Folge der Auflösung der darmstädtischen Garnison. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde das Dorf zu einem Ort von Bilderhändlern. Mit Heiligenbildern und anderer naiver Kunst zogen einige Burgalber durch Deutschland. Später blühte die Korbmacherei auf, so dass sogar auswärtige Korbmacher ihren Wohnsitz nach Burgalben verlegten. 1969 wurde Burgalben nach Waldfischbach eingemeindet. Der Wallfahrtsort Maria Rosenberg ist mit der Geschichte von Burgalben verbunden. In einer Urkunde aus dem Jahr 1430 wird erstmals eine "Kapelle am Rodenberg" erwähnt. 1750 kam die Kapelle in den Besitz der lutherisch gesinnten Grafen von Hanau-Lichtenberg. Erst 1910-12 wurde die heutige große Wallfahrtskirche gebaut. |
| Tourismus: | Übernachtungsmöglichkeiten im Wallfahrtszentrum Maria Rosenberg, Hotel, Wanderwege, Sportzentrum mit Hallenbad, Clausensee im Schwarzbachtal |
Letzte Änderung am: 28.12.2006, 00.00 Uhr
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