Ein Ortsporträt von Peter Thielen
Sendung vom Samstag, 21.10.2006 | 18.07 Uhr | SWR Fernsehen in Rheinland-Pfalz

Die drei Dauner Maare sind weltberühmt. Das kleinste ist das Gemündener Maar. Es verdankt seinen Namen dem kleinen Dorf gleich hinter dem Vulkanwall im Tal. Gemünden wurde 1938 von der Kreisstadt Daun eingemeindet und liegt neben dem Kurpark der Stadt. Zwei Bäche finden hier zueinander, die Lieser und der Pützbach.

Das Dorfbild ist geprägt von den beiden Wasserläufen, den Brücken die über die Bäche führen und vom Fremdenverkehr, der in Gemünden die überragende Rolle spielt. Vier Hotels, zwei Pensionen, zwei Gaststätten und eine Jugendherberge gibt es. Mehr als 750 Gästebetten stehen insgesamt zur Verfügung, und das sind fast drei mal so viele wie die Gemündener selbst brauchen. Das kleine Örtchen hat gerade mal 250 Einwohner, die in 38 Häusern wohnen.

Einer von ihnen ist Walter Simonis. Er ist in Gemünden geboren und hält seit vielen Jahren sein Dorf und die Landschaft drumherum in gemalten Bildern fest. Er hat auch die Entwicklung vom kleinen Bauerndorf zum Fremdenverkehrsörtchen miterlebt. Er zeigt, wie er sein Heimatdorf heute sieht.
Gemünden
Leopoldstraße 29
Tel.06592/939-0
Fax.06592/939-200
Einwohnerzahl: | 250 (Stand: Oktober 2005) |
Gemeindeart: | Vom Fremdenverkehr geprägter Ort mit etwas Landwirtschaft in sehr schöner Lage in der Vulkaneifel. |
Geschichte: | Donatus Kapelle von 1713 |
Tourismus: | Wanderwege, Gaststätten, Pensionen, Hotels, Jugendherberge, Freibad Gemündener Maar, Skipiste am Mäuseberg |
Vereine: | Feuerwehr, Angelsportverein |
Letzte Änderung am: 11.10.2006, 00.00 Uhr