Ein Ortsporträt von Bernd Schwab

Niedersteinebach liegt im Westerwald - etwa 20 Kilometer von Altenkirchen entfernt. 230 Menschen leben in dem Dorf, das im Jahre 1250 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde. Mehr als 150 Jahre prägte der Bergbau das Leben im Ort. Die Niedersteinebacher verdienten ihr Brot mit der Förderung von Eisenerz. Um 1930 endete diese Ära. Einige Stollen allerdings hat man erhalten. Der Friedrich-Wilhelm-Stollen ist bis heute begehbar.

Heute ist Niedersteinebach ein typisches Wohndorf. Es gibt weder ein Geschäft noch ein Gasthaus. In einem ehemaligen Hotel ist heute ein Alten- und Pflegeheim beheimatet. Das vermutlich älteste Haus des Ortes ist eine Mühle. Sie stammt aus dem Jahre 1715. Aus der ganzen Region kamen die Landwirte zu dieser Mühle, um hier ihr Korn mahlen zu lassen.

Der Stolz der Niedersteinebacher ist das Gemeindehaus. Es wurde in ökologischer Bauweise errichtet - mit Holz aus heimischen Wäldern. Durch seine ungewöhnliche Fachwerkarchitektur ist das Gebäude in der ganzen Region bekannt.
Niedersteinebach
Rheinstraße 17
57632 Flammersfeld
Tel: 02685/809-0
Fax: 02685/809100
| Einwohnerzahl: | 233 (Stand: September 2006) |
| Gemeindeart: | ehemaliges Bergarbeiterdorf heute Wohngemeinde |
| Geschichte: | 1250 erste urkundliche Erwähnung |
| Tourismus: | Erzwanderweg, Friedrich-Wilhelm Stollen |
| Vereine: | Heimat- und Verschönerungsverein |
Letzte Änderung am: 26.09.2006, 00.00 Uhr